Restructure to increase productivity/participation? =>Github

Spezielles Forum um Entscheidungen zu treffen. Hier bitte NUR Umfragen posten!

Focus dev on Github? Open to international community, for our goal of helping Earth's ecosystem?

Yes to both.
2
67%
Yes, our focal point should be Github for maximum collaboration.
0
Keine Stimmen
Yes, we should become less national and try to open more towards the international community.
0
Keine Stimmen
Neutral.
0
Keine Stimmen
No, no Github or Git or such. Just keep it all in spread in the forum.
0
Keine Stimmen
No, no internationalization, all the (stalling) OSE suborganizations like OSE EU, IT, Germany, ... should remain.
0
Keine Stimmen
No to both.
1
33%
 
Insgesamt abgegebene Stimmen: 3

Benutzeravatar
J.R.I.B.
Beiträge: 292
Registriert: Mi 5. Jun 2013, 00:34

Re: Restructure to increase productivity/participation? =>Gi

Beitrag von J.R.I.B. » So 11. Jan 2015, 01:36

Du hast ja recht! Das ist das erste mal, dass mich etwas wiedermal aufbaut. Neulich schockierende Nachricht gefunden, dass ein Horizontales Windkraftsystem sich nicht lohnt:
6000€ Anschaffungskosten ohne 13m Mast, dann Mast + Fundamentkosten für Haupt-13m-Mast + 4x Seitbefestigung-Grundverankerung.
Daraus resultiert insgesamt:
13mx13m Grundflächeneinnahme und dennoch im Schnitt nur 700W Ertrag / h und das obwohl bei uns auf 900m Höhe die Wind-Durchschnittswerte (5.5..6m/s laut Deutschem Wetterdienst) geeigneter sind als die an genau den Stellen wo riesige Windkrafträder (4.4m/s) stehen.

Das ist so frustrierend, das ganze Windkraftwerk würde uns gerade mal 120€ im Monat sparen. Das ist nicht einmal ein Viertel, ich glaube langsam, dass wir in die Pleite eiern. Die EEG-Umlage allein macht bei uns 2000+€/Jahr aus (denn Landwirte zählen als Unternehmer). Der Milchpreis im Keller, seit 40 Jahren nicht mehr gestiegen, trotz gestiegener Lebenshaltungskosten. Damals bekamen wir noch 40ct/l sogar für nicht Bio-Milch, jetzt läpprige 24ct, angekündigt sind nur noch 20ct.
Die Kleinbauern gehen alle vor die Hunde (denn nur ab einem Mindestbesitz an Land bekommt man pro Hektar Land gar 200€ Zuschuss im Jahr!!!! Allein um uns herum haben im letzten Jahr 3 Kleinbauern aufgehört, 2 stehen vor dem Ruin, und es ist kein Geheimnis, wir ja auch, also 3! Und dann noch die zwei älteren netten Damen vom längst nicht mehr rentablen Nachbarhof. 4!! Das alles in einem Gebiet von 2km x 2km!
Die Kolchosen mit ihren 3 Biogasanlagen in denen sie Futter(!)-Gras von Feldern im Umkreis von 30km herankarren und verheizen. Die reiben sich schon die Hände, die Großbauern um uns herum. Und das soll ökologisch und Landschaftspflege sein. Das ist doch ein Trauerspiel.)

Allein um die 6000€ Turbinen+Generatoranschaffung zu bezahlen, müsste das Windkraftwerk 6000 / 120 = 50 Monate = 4.2 Jahre lang laufen, damit es abbezahlt ist! Erst dann würde man sparen.

Das kleinere Modell von Whisper (W200, 300W / Monat bei 5.4m/s Durchschnittswind), kommt auf eine gleiche Mindestlebensdauer!

Und dann die verlorene Fläche, die die Tiere nicht mehr zum Weiden haben. Und den Ärger wegen 7.3 m Turmhöhe (nur 10m Maximalhöhe und <60V ohne Genehmigung).
Nein, es ist nicht drin. Ein (horizontales) Windkraftwerk ist nur was für starken Durchschnittswind (sogar an der Nordsee hat man nur ~6.x m/s Jahresdurchschnitt laut DWD).

Nun ist alles klar, ich werde diese vertikale Turbine bauen müssen, auch wenn ich sehr traurig bin. Mein Lebtag lebe ich auf dem Hof und in der Natur und jetzt geht alles vor die Hunde. Wenn sie keine Kleinbauern haben wollen, sollen sie es doch offen zugeben. Im Kriegsfall zieht man doch die letzten Kinder vom achwieweit abgelegenen Bauernhof ein, die natürlich alle nicht wieder heimkehren. Dafür sind sie gut genug.
Nur Selbstbau lohnt sich hier momentan. Immerhin du Olli lässt mich nicht im Stich in dieser Welt voller Ignoranz und Augenbrauenheben nur weil man mal etwas weniger Realist (gelinde ausgedrückt) und so unzufrieden ist mit all dem Dahingedümpel auf allen Ebenen, das doch der Welt alles nichts bringt, während die großen Firmen die EEG-Umlage nicht zahlen muss das Volk sie bezahlen. Bei uns im Dorf muss das Volk auch die Bacherneuerung bezahlen. Eigentlich wird alles auf den Eigentümer umgelegt (weil mehr Geld für tolle kommerzielle Software z.b. Excel oder gar Lizenzen wie z.B. Windows-Lizen ausgeben werden muss aus öffentlicher Hand! Wo es doch LibreOffice und Linux gibt. Ich verstehe diese Welt nicht!). Unsere Straßen müssen wir auch Instandhalten, Schneezeichen stecken wir selber, obwohl es der Gemeinde gehört. Die Brücke und die Straße (+1m Landstreifen links und rechts) hat uns die Gemeinde abgejubelt für nichts - und wer repariert das Brückengeländer unten am Bach? Ich weiß, dass sie mehr zu tun haben! Es sind nicht die armen Leute die diese Gemeindeinstandshaltungs-Arbeit machen müssen, es sind die gestiegenen Kosten für nichts (z.B. SMS für Warnungen und Status-Berichte von Wasser- und Klärwerken - oder eben Kurse für spezielle Software, Sprit, um sonstwo eine tolle Infoveranstaltung für Excel zu besuchen). Ich bin mit meinem Glauben am Ende.

Back to topic.
Mit dem Forumbeitrag im OSEG-Forum hast du auch recht.

Auch das mit der freien Entscheidung ist berechtigt.

Im Grunde ist es egal, ob nun der Wiki-Eintrag der 1. Forums-Topic-Post selbst ist oder ob derselbe Inhalt in einem externen Tool (Wiki!) haust. Forum + Wiki funktioniert also sehr wohl. (Wenn unser Wiki doch nur bald wieder in Schwung kommt. Ich würde meinen vServer als Umzugsort zumindest für OSEG anbieten. Die anderen kenne ich noch sehr wenig. Kosten keine, die 7.99€ die ich zahl, das macht's auch nicht mehr aus.)

Benutzeravatar
case
Beiträge: 741
Registriert: Mi 13. Jun 2012, 01:12

Re: Restructure to increase productivity/participation? =>Gi

Beitrag von case » So 11. Jan 2015, 04:02

Hi Jan,
J.R.I.B. hat geschrieben:Neulich schockierende Nachricht gefunden, dass ein Horizontales Windkraftsystem sich nicht lohnt:
6000€ Anschaffungskosten ohne 13m Mast, dann Mast + Fundamentkosten für Haupt-13m-Mast + 4x Seitbefestigung-Grundverankerung.
Hallo ;) Wer käme denn auch auf die Schnaps-Idee, eine Kleinwindkraftanlage kaufen anstatt selbst bauen zu wollen ? ;)

Weiss doch jeder, dass die kommerziellen Angebote in diesem Bereich allesamt darauf abzielen, irgendwelchen ahnungslosen Zeitgenossen das Geld aus der Tasche zu ziehen. ;)

Windräder, genau wie Solar-Thermo-Kollektoren sind doch das absolut geniale Selbstbau-Projekt - ich mein, sowas machen Kinder in der Schule, wenn sie Projektwoche haben.

In unsererm Fall kommt noch erschwerend hinzu, dass wir hier die Möglichkeit haben uns schlaue Tips, Anregungen und kompetente Kritik in Sachen WIndkraft von Leuten wie Timm und Achmed holen können. Die beiden haben quasi WIndkraftanlagen als Ingenieurs-Schwerpunktfach studiert.
Daraus resultiert insgesamt:
13mx13m Grundflächeneinnahme
(... Ausführungen zum Niedergang von Kleinbauern)
Als selbst Betreiber eines Bio-Bauernhofes versteh ich schon ganz gut was Du meinst.Und ich unterstütze den Gedanken, das man dem durch Openhardware-Lösungen was entgegensetzen sollte. Und auch kann.

Vielleicht sollte man sich lieber auf sowas konzentrieren, als auf formalen Kram.
Das was Du ansprichst könnte man ganz allgemein unter "Energiekosten" auf einen Nenner bringen.

Weil in diesemBereich gerade für Bauern einerseits hohe Kosten entstehen, aber andererseits gerade dadurch auch ein entsprechend hohes Einspar- bzw. Kostensenkungs-Potential gegeben ist, wenn man sich grüne Energie durch selbstgebaute OpenHardware-Lösungen quasi zum Null-Tarif erschliessen kann.

Das Problem ist: Wir müssens nur tuen.

Technische Lösungsansätze gibts zuhauf, man müsste nur einfach mal gemeinsam, d.h. zumehreren Leuten gemeinsam an einem Projekt arbeiten, da würde man in sehr kurzer Zeit sehr weit kommen.

Das ist eigentlich auch der Grund, warum ich hier bin, halt in der Hoffnung, Leute zu finden, mit denen man gemeinsam mal ein projekt zum Erfolg bringen könnte. Und wenn das klappt, dann noch beliebig viele mehr.

Ich spreche von dem typischen Synergie-effekt, der kennzeichnend ist für Open-Projekte und die eigtenliche Ursache für deren Power. Und natürlich druch die Ausnutzung der Möglichkeiten des Internets, hier insbesondere im Rahmen vernetzter Zusammenarbeit.

Aber das Problem ist, das das bislangnochgnicht so recht funktioniert. Zumindest hab ich immer so das Gefühl, doch recht allein an meinen Projekten herumzuwursteln, was eigentlich schade ist, weil ich in Dingen wie Elektro-Technik oder Ingenieurswissenschaften ein echter Laie bin oder anders gesagt null Ahnung habe, während andere sich vielleicht gut damit auskennen.

Aber dafür kann ich Projekte gut dokumentieren, naja, mehr oder minder, ist nur ein Beispiel für Soft-Skill und was noch wichtiger ist, ich tu's auch, d.h., zumindest manchmal ;)

Aber diese Synergie-effekte kommennur dann zum tragen, wenn man auch tatsächlichmal gemeinsam ein Projekt entwickelt.

Ich will mich damit nicht beklagen, sondern nur darauf hinweisen, wo m.E. das Optimierungspotential steckt.

Und der gemeinsame Nenner. Eigentlich finde ich meine Energie-Projekte wichtiger, als z.B. den Baukasten, oder CNC-Fräse und 3D-Drucker, aber hätte man diese produktiv verfügbar, dann wär das halt verdammt nützlich für die Energieprojekte ;)

In Sachen Wind kann ich Dir nicht viel helfen, da in meiner Lokation kein Wind weht, aber man kann hier mit Photovoltaik was machen. Letzendlich ist doch egal, wo die Energie herkommt, hauptsache sie ist umsonst.

Der übliche Vorteil einer Windkraft-Lösung besteht darin, das sie sich komplementär mit PV ergänzt ... also im WInter, wo kaum Sonne scheint funxt WInd recht gut. Aber das kann man bei PV mit Speicherlösungen ersetzen, ich interessiere mich dabei vor allem für saisonale, d.h., wenn ich die Energie vom Sommer mit in den Winter nehmen kann, dann kann ich damit zumindest schonmal einen Teil der Windkraft ersetzen. Ich garantiere Dir, damit klingelt die Kasse schneller, als wenn Du ein Windrad baust. Und erst recht wenn Du's kaufst.

Naja, für langfristige Speichherung ist das ZAC+-Projekt zuständig und für kurzfristige Speicherung das neue SolarBox Projekt, an dem ich gerade intensiv arbeite. Wieauchimmer, hauptsache es hilft Geld zu sparen. ;)
Allein um die 6000€ Turbinen+Generatoranschaffung zu bezahlen, müsste das Windkraftwerk 6000 / 120 = 50 Monate = 4.2 Jahre lang laufen, damit es abbezahlt ist! Erst dann würde man sparen.
Das kleinere Modell von Whisper (W200, 300W / Monat bei 5.4m/s Durchschnittswind), kommt auf eine gleiche Mindestlebensdauer!
Ja, vergiss das, alles nur Abzocke ;) Schmeiss das kostbare Geld nicht für sowas raus, sondern besser für Material.
Und den Ärger wegen 7.3 m Turmhöhe (nur 10m Maximalhöhe und <60V ohne Genehmigung).
Na, das ist ja immerhin schonmal ne Aussage. Aber ich glaube die Bestimmungen können regional unterschiedlich sein.
Nein, es ist nicht drin. Ein (horizontales) Windkraftwerk ist nur was für starken Durchschnittswind (sogar an der Nordsee hat man nur ~6.x m/s Jahresdurchschnitt laut DWD).
Also ich denke, ein Vertikal-Achser ist im Bodennahen Bereich das mittel der Wahl. Werd ich mir auch mal irgendwann bauen, braucht nicht größer als 2 oder 3 m zu sein. Aber hat keine besondere Eile, mit PV kommtman schneller und einfacher zum Ziel.

Nun ist alles klar, ich werde diese vertikale Turbine bauen müssen, auch wenn ich sehr traurig bin. Mein Lebtag lebe ich auf dem Hof und in der Natur und jetzt geht alles vor die Hunde. Wenn sie keine Kleinbauern haben wollen, sollen sie es doch offen zugeben. Im Kriegsfall zieht man doch die letzten Kinder vom achwieweit abgelegenen Bauernhof ein, die natürlich alle nicht wieder heimkehren. Dafür sind sie gut genug.
Tjaaa, denn würd ich sagen: Halt Dich mal ran ;) Vielleicht kannst Du dann das Ruder nochmal rumreissen. Soll heissen: ich würde die Arbeit an einem konkreten Projekt was Dich wirtschaftlich weiterbringt gegenüber jedem formalen Kram hier priorisieren.
Nur Selbstbau lohnt sich hier momentan. Immerhin du Olli lässt mich nicht im Stich in dieser Welt voller Ignoranz und Augenbrauenheben nur weil man mal etwas weniger Realist (gelinde ausgedrückt) und so unzufrieden ist mit all dem Dahingedümpel auf allen Ebenen, das doch der Welt alles nichts bringt,
Nö, der Anspruch ist ja auch berechtigt. Und OpenHardware sicherlich auch eine Antwort darauf. Vielleicht muss man konkret in der Umsetzung noch stärker zielorientiert arbeiten ;)
Eigentlich wird alles auf den Eigentümer umgelegt (weil mehr Geld für tolle kommerzielle Software z.b. Excel oder gar Lizenzen wie z.B. Windows-Lizen ausgeben werden muss aus öffentlicher Hand! Wo es doch LibreOffice und Linux gibt. Ich verstehe diese Welt nicht!).
Zumindest in diesem Punkt kann ich Dich beruhigen, bereits vor mehr als 10 jahren haben die behörden und Ämter aus Kostengründen auf OpenOffice und OpenFileFormat umgestellt, das Geld ist aber woanders geblieben, nämlichbei den Banken. Im dritten Jahr der Merkel-Regierung ist die BRD-Staatsverschuldung von 1500 Milliarden auf 2100 Milliarden angestiegen und dieses Geld ist zum größten Teil bei den Banken gelandet, Merkel selbst sprach offiziell von 385 Milliarden offiziell, aber inoffiziell ist es wahrscheinlich nochmehr.
Es sind nicht die armen Leute die diese Gemeindeinstandshaltungs-Arbeit machen müssen, es sind die gestiegenen Kosten für nichts (z.B. SMS für Warnungen und Status-Berichte von Wasser- und Klärwerken - oder eben Kurse für spezielle Software, Sprit, um sonstwo eine tolle Infoveranstaltung für Excel zu besuchen). Ich bin mit meinem Glauben am Ende.
Oh, ich denke, Dein Glaube ist schon ok. Was Du hier beklagst ist das alte System. Du bist derzeit realwirtschaftlich noch voll darin eingebunden, wohingegen Dein Glaube Dir sagt: Hmmm... es gibt doch disen ganzen Open-Kram, von OpenHardware bis OpenEconomy, warum ist bislang noch nix davonbei mir angekommen ?

Ganz einfach: Weil die Bewegung noch zu schwach ist. Oder anders gesagt, man selbst ist halt gefordert, etwas auf die Beine zu stellen.

OK, nun engagierst Du Dich hier. Trotzdem ist der magische Wunderknall noch nicht gekommen. Aber den Grund dafür hab ich ja schon weiter oben ausgeführt. Fehlende Synergieeffekte aufgrund mangelnder Zuisammenarbeit. Das geht bestimmt noch besser ;)
(Wenn unser Wiki doch nur bald wieder in Schwung kommt.
Jau! Aber daran wird wie gesagt m.E. schon dran gearbeitet.
Ich würde meinen vServer als Umzugsort zumindest für OSEG anbieten. Die anderen kenne ich noch sehr wenig. Kosten keine, die 7.99€ die ich zahl, das macht's auch nicht mehr aus.)
Nee, lass das mal so geschehen wie Achmed das skizziert hat, das ist besser.

Aber Du könntest mit Deinem Server anderweitige sinnvolle Unterstützung bieten, und ich denke, das werde ich auch machen, wenn der Umzug vonstatten gegangen ist: Nämlich, ein regelmässiger, nächtlicher Download der Backup-Dateien aus der PHPBB-Datenbank und aus derer vom Wiki und vom Wordpress. (Und komm mir jetzt nicht wieder mit GitHub ;)) Einfach nur ein kleines Scheiss-Backup via Cron, und das doppelt redundant. Wenn Du oder ich ausserdem noch Zeit und Langeweile haben könnten wir auch noch die genannten Anwendungen auf unseren Servern als Mirror laufen lassen, man müsste dann nur sämtliche Schreibberechtigungen auf Null stellen.

Gruss, Oliver
--- Man wächst nur, indem man etwas zuende bringt und etwas anderes beginnt ---

Mein Blog: http://makeable.de
OpenEcoLab-Charta: http://openecolab.de

Benutzeravatar
J.R.I.B.
Beiträge: 292
Registriert: Mi 5. Jun 2013, 00:34

Re: Restructure to increase productivity/participation? =>Gi

Beitrag von J.R.I.B. » So 11. Jan 2015, 17:20

Hallo ;) Wer käme denn auch auf die Schnaps-Idee, eine Kleinwindkraftanlage kaufen anstatt selbst bauen zu wollen ? ;)
haha, wahrlich.
In unsererm Fall kommt noch erschwerend hinzu, dass wir hier die Möglichkeit haben uns schlaue Tips, Anregungen und kompetente Kritik in Sachen WIndkraft von Leuten wie Timm und Achmed holen können. Die beiden haben quasi WIndkraftanlagen als Ingenieurs-Schwerpunktfach studiert.
Technische Lösungsansätze gibts zuhauf, man müsste nur einfach mal gemeinsam, d.h. zumehreren Leuten gemeinsam an einem Projekt arbeiten, da würde man in sehr kurzer Zeit sehr weit kommen.
Hey! Great! Schade nur, dass ich aus eigener Erfahrung weiß ich, dass studiert haben nicht 'beherrschen' heißt. Sonst hätte ich längst ein Dutzend intergalaktische Sternenschiffe, Elektroautos, Erdmittelpunktsgrabmaschinen und Tiefseetaucher gebaut. Das lernt man nur durch machen, wie du schon sagst (und das ist so verflixt teuer + das Leben hält einen immer mehr im Datenmüll gefangen, suchen suchen, herausschreiben, zerbrechen, nacharbeiten, die Zeit überholt dich im Leben nicht nur einmal, sie ist schneller als man denkt. Auf morgen verschieben geht daher rein gar nich.).
Das ist eigentlich auch der Grund, warum ich hier bin, halt in der Hoffnung, Leute zu finden, mit denen man gemeinsam mal ein Projekt zum Erfolg bringen könnte. Und wenn das klappt, dann noch beliebig viele mehr.
Der Hauptgrund mich für Open source ecology zu engagieren, war dass es da mehr Leute gibt, die Willen haben, Willen fast unmögliches anzupacken. Bin noch immer der Meinung, die Welt könnte so manche ernste Probleme beseitigen, wäre doch ein derartiger Synergieeffekt durchsetzungsfähiger als Machtpoker. Letzteres sollte in einen Sport umfunktioniert werden. Geimeinsame Ziele hätte die Welt genug. Subjektive Interessen und historisch gewachsene (und sich seltsamerweise immer wieder von Generation zu Generation fortpflanzende) Streitigkeiten machen immer wieder einen Strich durch die Rechnung. Als bräuchte man Konkurrenz, um produktiv zu sein. Das ist Humbug, man braucht nur Ziele, dann kommt die Motivation.
Ich spreche von dem typischen Synergie-effekt, der kennzeichnend ist für Open-Projekte und die eigtenliche Ursache für deren Power. Und natürlich druch die Ausnutzung der Möglichkeiten des Internets, hier insbesondere im Rahmen vernetzter Zusammenarbeit.

Aber das Problem ist, das das bislangnochgnicht so recht funktioniert. Zumindest hab ich immer so das Gefühl, doch recht allein an meinen Projekten herumzuwursteln, was eigentlich schade ist, weil ich in Dingen wie Elektro-Technik oder Ingenieurswissenschaften ein echter Laie bin oder anders gesagt null Ahnung habe, während andere sich vielleicht gut damit auskennen.
Übel ist, dass im Grunde ohne das Internet in keiner Firma mehr was geht. Es ersetzt das Anrufen des Supportexperten. So mein Eindruck von den Beschäftigungen, denen ich nach meinem Studienabschluss nachgegangen bin (und nachgehe).

Und der gemeinsame Nenner. Eigentlich finde ich meine Energie-Projekte wichtiger, als z.B. den Baukasten, oder CNC-Fräse und 3D-Drucker, aber hätte man diese produktiv verfügbar, dann wär das halt verdammt nützlich für die Energieprojekte ;)
Absolut. Wir werden mächtig ranklotzen endliche diese Grundtechnik zur Seite zur haben. Danach wird alles möglich. Bleibt nur zu hoffen, dass wir am Ende nicht ausgenutzt werden - oder gar rechtlich belangt (besorgniserregend war in der Tat die Makerbot-Kommerzialisierung, da die ganzen 3D Modelle, die ja eigentlich der Community gehörten, plötzlich kommerziell waren).


Oh, wusste nicht, dass du auch einen hast. OMG, wir sind serverlastig. Klar, Backuplösung ist nicht ne sichere Sache. Ok, ich fange nicht wieder mit meinem neuen Freund an, der mir so fleißig zur Seite steht bei der Entwicklung.
Nee, lass das mal so geschehen wie Achmed das skizziert hat, das ist besser.
Oops, sorry, hab das verpasst. Bin gerade im Tunnelblick. Hab heute Nacht sämtliche Easy-Designs für 'ne Blitzlösung abgecheckt und was gefunden. Low-power ist so viel leichter!! Und ersetzt das Windkraftrad komplett. Hast du Sonne und Bach? Oder Quelle?


Die Landwirte, die mich bisher unterstützten, waren die, die jetzt alle aufgehört haben, weil's sich nicht mehr lohnt (oder der Nachfolger gesagt hat, "Ha, ich werd' lieber Schlosser als jeden Morgen und Abend melken zu müssen, oder 3x täglich Nassfutter in 1m Höhe heben zu müssen und das ganze sinnlose Instandsetzungszeug, der Nachbar kriegt den Robo eh im Lebtag nie hin."). Und recht hatten sie - bisher, doch der Plan ist nicht Tod.

Im Grunde gibt es an allen Fronten massig Fortschritt. Wir (vor allem meine Wenigkeit) müssen nur mit noch mehr Nachdruck daran arbeiten. Und ab geht's. (manchmal wünscht' ich, der Lebowski aus der Schweiz würd' uns beistehen, oder der 94-jährige Architekt vom Nachbardorf - oder der 93-jährige Schlosser mit seinen 30 selbstgebauten Drehbänken + anderen Maschinen, die er nach dem Kriegseinsatz aus Frust heraus gebaut hat. Oder meine Studentenkollegen|nnen, da waren edle Kameraden dabei, was für Wahnsinnsleute mit unglaublichem theoretischem und praktischem Talent es gibt und gab (Archimedes, Da Vinci, Maler, Musiker & Co), das ist schon der Oberhammer. Und nur Grund nicht aufzugeben, diesen ehrenwerten Kollegen zur Ehre.)

Benutzeravatar
case
Beiträge: 741
Registriert: Mi 13. Jun 2012, 01:12

Re: Restructure to increase productivity/participation? =>Gi

Beitrag von case » Mo 12. Jan 2015, 00:59

J.R.I.B. hat geschrieben: Hey! Great! Schade nur, dass ich aus eigener Erfahrung weiß ich, dass studiert haben nicht 'beherrschen' heißt. Sonst hätte ich längst ein Dutzend intergalaktische Sternenschiffe, Elektroautos, Erdmittelpunktsgrabmaschinen und Tiefseetaucher gebaut. Das lernt man nur durch machen, wie du schon sagst (und das ist so verflixt teuer + das Leben hält einen immer mehr im Datenmüll gefangen, suchen suchen, herausschreiben, zerbrechen, nacharbeiten, die Zeit überholt dich im Leben nicht nur einmal, sie ist schneller als man denkt. Auf morgen verschieben geht daher rein gar nich.).
ich weiss was Du meinst !!!

Hab grad im fern nen coolen SF gesehen: "In Time".

das brachte mich auf den Gedanken, das Zeit Geld ist und Geld ist Zeit. Also quasi austauschbar.

Ein im deutschen weit verbreiteter Irrtum ist, dass die Übersetzung von Darwins "Survival of the fittest" bedeuten würde "Überleben des Stärkeren". Tatsächlich bedeutet dieser Satz aber "Überleben des Anpassungsfähigsten".

Und übersetzt auf unsere moderne kapitalistische Zeit bedeutet es nicht "Die Starken fressen die Schwachen", sondern "Die Schnellen fressen die Langsamen".

Das sollte einem zu denken geben ;)

Der wahre Grund warum die Verhältnisse so sind wie sie sind ist, ist der, dass die einfachen Leute denken, das müsste alles so sein und das sie sich nicht darüber im Klaren sind, da ssie eigentlich längst alle Puzzle-Teile beieinander haben, um die Situation zu ändern.

Damit meine ich die technologischen Möglichkeiten.

Anstatt uns zusammenzuraufen um mit dem Zauberstab "OpenHardware" die Sache zu ändern, verlieren wir uns in belanglose Diskussionen um Formalitäten.
Absolut. Wir werden mächtig ranklotzen endliche diese Grundtechnik zur Seite zur haben. Danach wird alles möglich. Bleibt nur zu hoffen, dass wir am Ende nicht ausgenutzt werden - oder gar rechtlich belangt (besorgniserregend war in der Tat die Makerbot-Kommerzialisierung, da die ganzen 3D Modelle, die ja eigentlich der Community gehörten, plötzlich kommerziell waren).
Scheisswasdrauf ;) Genau dafür gibt es Lizenzen wie GPL oder Creative Commons. Es liegt nur an uns. Keine Ausflüchte!
Oh, wusste nicht, dass du auch einen hast. OMG, wir sind serverlastig. Klar, Backuplösung ist nicht ne sichere Sache. Ok, ich fange nicht wieder mit meinem neuen Freund an, der mir so fleißig zur Seite steht bei der Entwicklung.
manchmal fällt es mir selbst wenn Du auf deutsch parlierst schwer, Deinen Gedankensprüngen zu folgen ;) ;)

Bezügl. 3D-printer: Bevor ich einen hatte hätte ich mir gewünscht jemand zu kennen der einen hat. Oder eine CNC-Fräse.

Beiden ist eines gemeinsam: Um eine CNC-Fräse zu bauen iste s hilfreich, wenn man jemand jennt der eine hat. Genauso bei 3D-Druckern. Insofern war ich etwas erstaunt, dass meine Bemühungen, einen zu haben, hier auf so wenig Resonanz gestoßen sind.

Aus meiner Sicht sind CNC-Fräse und 3D-Drucker wichtige Key-Technology um das zu erreichen was wir wollen. Ein Lasercutter wäre auch noch ganz schön aber das ist zweitrangig.

Wierauchimmer, beides sind selbstreplizierende Maschinen.

Ich wäre prinzipiell bereit jedem einen 3D-Drucker-Plastikteile-Satz zu drucken (sobald mein Drucker mal anständig läuft), der seinerseits bereit wäre, für zwei OSE-Kumpels ebenfalls einen solchen Teilesatz zu drucken.

Hey, das ist deine Chance, falls es Dich nach einem solchen Teil gelüstet ;)

Wobei ich dazu sagen muss, und das gilt auch für Deine geplante CNC-Fräse: Es ist ein himmelweiter Unterschied soon Ding gebaut zu haben, für das Material bezahlt zu haben und dann denkt man nun hat man endlich alles beisammen und es kann losgehen. Bis das man wirklich eine produktiv-Maschine hat. Erst folgt noch ein längerer Leidens- und Tränenweg, das Ding zu kalibrieren und zu lernen damit umzugehen und etwaige Kinderkrankheiten zu beseitigen - in Zeitwert ausgedrückt ungefähr ein jahr.

Dazu wäre es aus meiner Sicht ebenfalls das beste bzw. hilfreich, sich mit ein paar Leidensgenossen austauschen zu können (mal wieder der Synergieeffekt) ... aber leider bin ich anscheinend der einzige hier, der nen 3D-Drucker hat.

Beispiel: Mein Bohrautomat ist fertig, aber ehe ich endlich damit anfangen kann, die UniProKit-Teile zu bohren und anzubieten muss ich da noch eine strukturelle Änderung vornehmen. Undmomentan ists Winter un in meiner Werkstatt ists zu kalt. Also steht das Ding da rum und nutzt keinem was.

Anderes Beispiel: Mit meinem 3Ddrucker hab ich schone rfolgreich einiges gedruckt. Aber er hatte immer das problem, das relativ häufig erin Versatz auftrat, was bedeutet, das man das Teil wegschmeissen kann. Zuletzt hatte ich durchschnittlich vier Anläufe gebraucht um auch nur nur ein Teil korrekt zu drucken. Dann eine kleine Änderung vorgenommen und , Hurra, es hat direkt zwei Teile anstandslos hintereinander korrekt gedruckt.

Dachte: Nu kanns losgehen, aber was war ? Auf einmal funxt die Erhitzung des Extruders nicht mehr, k.A. obs am Sensor oder am Mosfet liegt, jedenfalls ein Prob was erstmal in Ruhe debugged werden muss. Und dafür fehlt mir grad die Zeit, weil ich mich dringend min. zwei Wochen komplett in Buchhaltung versenken muss. :(

Aber, thats life. jedenfalls würds mehr spass machen, wenn man sich über sowas mit Leidensgenossen austauschen könnte, ist halt alles eine Frage der Motivation.
Und ersetzt das Windkraftrad komplett. Hast du Sonne und Bach? Oder Quelle?
Nur Sonne. Aber wie schon gesagt, das ist die einfachtste Technologie und gibt auch genug her, um daran etwas zu verdienen.

Was würdest Du sagen, wenn ich Dir nen Bauplan vorschlagen würde, für eine Maschine, die Geld scheisst ? ;)

Es ist der schiere Wahnsinn ... da haben wir schon mal eine quasi unerschöpfliche Quelle (für Energie, welche ist gleichbedeutend mit Geldt und damit Zeit), aber wir nutzen sie einfach nicht. Und das, obwohl wir die Technologie dafür eigentlich verfügbar haben, quasi in den Schoß gelegt bekommen haben ... und sie kostet noch nicht mal viel ... PV-Panels sind günstiger denn je. 100 oder 200 Jahre vorher hätten die Menschen nicht diese Chance gehabt. Und wir haben sie, aber sind zu doof sie zu nutzen :( Ein Trauerspiel.
Die Landwirte, die mich bisher unterstützten, waren die, die jetzt alle aufgehört haben, weil's sich nicht mehr lohnt (oder der Nachfolger gesagt hat, "Ha, ich werd' lieber Schlosser als jeden Morgen und Abend melken zu müssen, oder 3x täglich Nassfutter in 1m Höhe heben zu müssen und das ganze sinnlose Instandsetzungszeug, der Nachbar kriegt den Robo eh im Lebtag nie hin."). Und recht hatten sie - bisher,
Unsinn, die sind einfach zu fantasielos und zu unwissend, um ihre Chancen zu erkennen. Und wir, die wir die Chancen kennen, sind einfach zu doof um vernünftig zusammenzuarbeiten und sie in die Tat umzusetzen.

Oder vielleicht sind wir einfach zu stark von Nebensächlichkeiten/Belanglosigkeiten abgelenkt.

Warum verplemperst Du Deine Zeit damit, darüber nachzudenken, das Cura in C++ programmiert ist, wenn Du eigentlich einen Bauernhof zu retten hast ? Ein Bauernhof ist schlechthin das Symbol für nachhaltiges wirtschaften und ein Überlebensgarant, seit Anbeginn der Menschheit. Und mehrere Generationen Deiner Vorfahren haben darum gekämpft, diese Wirtschaftseinheit zu stabilisieren, zu retten, und an die nächste Generation weiterzureichen.

Und warum verplempere ich meine Zeit damit hier dumm rumzulabern ? ;) anstatt meinen 3D-Drucker oder meine CNC-Fräse ans laufen zu bringen ?

Ich weiss es auch nicht. Aber hierliegt irgendwo der Kern des Problems. Will sagen, es liegt nur an uns, aber nicht an den Umständen unserer Zeit. Die sind zwar grad nicht besonders günstig, aber das warenb sie noch nie und in früheren zeiten noch viel härter. Im Vergleich damit haben wir heutzutage viel mehr Möglichkeiten ... hey, wir kommunizieren grad übers Internet, zwei wildfremde Typen, die sich eigentlich gar nicht kennen aber von einer gemeinsamen Idee beseelt sind. Da hätten unsere Vorväter nur von träumen können.

Also, Fazit: Die Zeiten sind auf abstrakte Weise vielleicht etwas härter, aber die Möglichkeiten dafür gigantisch, es ist lediglich unsere eigene Doofheit, wenn wir sie nicht nutzen.
Im Grunde gibt es an allen Fronten massig Fortschritt. Wir (vor allem meine Wenigkeit) müssen nur mit noch mehr Nachdruck daran arbeiten. Und ab geht's.
Ebend! ;)
edle Kameraden dabei, was für Wahnsinnsleute mit unglaublichem theoretischem und praktischem Talent es gibt und gab (Archimedes, Da Vinci, Maler, Musiker & Co), das ist schon der Oberhammer. Und nur Grund nicht aufzugeben, diesen ehrenwerten Kollegen zur Ehre.)
Ebend. Da Vinci ist auch mein Hero ;) Und Christian Kuhtz und Achmed Khammas ;)

Machen wir Ihnen Ehre ;)

Gruss, Oliver
--- Man wächst nur, indem man etwas zuende bringt und etwas anderes beginnt ---

Mein Blog: http://makeable.de
OpenEcoLab-Charta: http://openecolab.de

Benutzeravatar
J.R.I.B.
Beiträge: 292
Registriert: Mi 5. Jun 2013, 00:34

Re: Restructure to increase productivity/participation? =>Gi

Beitrag von J.R.I.B. » Di 13. Jan 2015, 01:16

Absolut, das Missverständnis mit Darwin's Prinzip bedaure ich auch sehr. Anpassungsfähigkeit, das ist das A und O.

Gebongt, Teile für unsere High-Speed-Maschine (OSEG 3D oder Printer UniProKit Speedy) würde ich nehmen ich sobald ich genau weiß welche ich brauch. Sag dir dann bescheid. Natürlich drucke ich ein paar Sätze. Aber im Moment lässt mir das keine Ruhe bis ich nicht ein Eigendesign gebaut hab.

Im Grunde sieht's gar nicht so schlecht aus bei uns ... das Forum hab ich jetzt abgearbeitet, alles auf Github umgestellt. Fast alle blender Addons gefixt, das Addons-Entropie-Problem für die blender community gelöst, BlenderCAM automatisiert (vorsorglich für die Zukunft - wer weiß, wann man's braucht).

Auch haben wir mindestens 2 Mechaniken schon fertig designed, d.h. hauptsächlich fehlt jetzt noch Elektronik und Software-Stack/Toolchain und durch sind wir ...

Das neue Windenergie-Spreadsheet hast ja schon gesehen oder? Hat mich ne gute Zeit gekostet. Jetzt nur noch irgendwo in der Strom- oder in der Spannungsberechnung ein Fehler drin, aber der war bei Electrodacus' Version auch schon.

Eigentlich könnten wir mal wieder das Blog anwerfen, vielleicht kann uns die Community beim Fehlersuchen helfen. Das wäre schon eine Freude für mich nach all der Zeit die Electrodacus und ich in das Dokument gepackt haben. (es enthält sogar eine Motorwickelberechnung, nur die ist noch lang nicht ausgereift.)

Und wir fangen grad erst an ... nachdem Wind ja jetzt aussen vor ist, wird als nächstes Wasserfluss attackiert. Der PowerCube von Kollege Griffith sieht auch nach einer hervorragenden Überarbeitung aus (beide Varianten: die Baukasten-Variante und die Baustahl-Komponenten-Variante). Schade nur, dass ich Elektromobilitäts-Freak bin. Apropos @Tony: epic site!

Benutzeravatar
case
Beiträge: 741
Registriert: Mi 13. Jun 2012, 01:12

Re: Restructure to increase productivity/participation? =>Gi

Beitrag von case » Mi 14. Jan 2015, 02:32

J.R.I.B. hat geschrieben:Problem für die blender community gelöst, BlenderCAM automatisiert (vorsorglich für die Zukunft - wer weiß, wann man's braucht).
Ich zB. kann sowas (CAM) gebrauchen für den Bohrautomat. Hab bislang für die ersten Testfräsungen

Bild )

den Gcode händisch eingegeben. Dh., ungefähr 5mal hats versucht dahin zu fräsen wos nicht sollte :(
Auch haben wir mindestens 2 Mechaniken schon fertig designed, d.h. hauptsächlich fehlt jetzt noch Elektronik und Software-Stack/Toolchain und durch sind wir ...
Wieviel Nm sollen die Stepper denn halten können ? Wenns mehr als 2A-Stepper sein sollen empfehle ich entweder diesen neuen Trinamics Treiber (sofern verfügbar) oder Powerlolus. Letztere sind nicht ganz billig, aber immer noch billiger als jede traditionelle Endstufe (und oben drein noch Opensource) Dazu ein Arduino 2560 +RAMPS (<== GCODE-Interpreter und stepper-treiber Interface).

Software: Linuxcnc. Bist dann aber etwas parallelport-lastig, die USB/Ramps-Unterstütrzung von LinuxCnC ist bislang noch eher dürftig.

Alternative: Teil entwerfen mit FreeCad und/oder Blender, danach irgendwie in GCODE umwandeln (z.B. mit BlenderCAM ?) und mit Pronterface der CNC-Mill einfüttern, oder meinetwegebn auch einer anderen Host-Software.

WIeauchimmer, das ist der schnellste und billigste Weg um zu einer soliden Lösung zu gelangen.
Das neue Windenergie-Spreadsheet hast ja schon gesehen oder? Hat mich ne gute Zeit gekostet. Jetzt nur noch irgendwo in der Strom- oder in der Spannungsberechnung ein Fehler drin, aber der war bei Electrodacus' Version auch schon.
Hab sowohl Dein als auch sein Spreadsheet gesehen ... und bin aus beiden nicht schlaugeworden ;) Um aus dieser Alchimie schlau zu werden bedürfte es einer erklärenden Projekt-seite.

Aber zumindest weiss ich nun das Dacian nen Savonius-VAWT bauen will (und Du hast das ganze umgerechnet, bzw. ergänzt, auf Wasserkraft ;)) Savonius ist cool, möchte ich mir auchmal bauen, hat aber grad keine hohe Priorität.
... nachdem Wind ja jetzt aussen vor ist, wird als nächstes Wasserfluss attackiert.
Na, super! Hat ja auch jeder eine Quelle vor der Tür ;) ichkann ja verstehen, das einem das kelien Ruhe lässt, wie das Ding Strom erzeugen könnte, würd mir aucxh so gehen, aber da ich das nicht hab ist mein Interesse in dieser Richtung eher mäßig.

Vielleicht ist das symptomatisch für ein strukturelles Problem: Natürlichj hat jeder andere Bedingungen bei sich und von daher unterschiedliche Interessensschwerpunkte. Vielleicht sollen wir uns vorrangig auf die Sachen konzentrieren, die für jeden von uns wichtig und nutzbar sind.
Der PowerCube von Kollege Griffith sieht auch nach einer hervorragenden Überarbeitung aus (beide Varianten: die Baukasten-Variante und die Baustahl-Komponenten-Variante). Schade nur, dass ich Elektromobilitäts-Freak bin. Apropos @Tony: epic site!
[/quote]

Toll. Nen Link wäre vielleicht hilfreich um zu verstehen wovon Du redest ;) Oder muss man danach googeln ? Habs versucht, anscheinend gibts ein "College" namens "Griffith" ;)

Gruss, Oliver
--- Man wächst nur, indem man etwas zuende bringt und etwas anderes beginnt ---

Mein Blog: http://makeable.de
OpenEcoLab-Charta: http://openecolab.de

Benutzeravatar
J.R.I.B.
Beiträge: 292
Registriert: Mi 5. Jun 2013, 00:34

Re: Restructure to increase productivity/participation? =>Gi

Beitrag von J.R.I.B. » Do 15. Jan 2015, 19:16

Du hast ja recht, wir müssten zusammen alle nur an einem Strang ziehen. Wird schon noch. Momentan zu tief in der Krise, die Liste muss kürzer werden, gestern automatisiert, dass das Blender render2print Addon den Maßstab gleich mit einfügt. Jetzt fehlt nur noch die automatische Generierung von BluePrints .. das hält mich auf Trab.

Dann kümmere ich mich um die Elektronik, sobald ich günstige Motoren gefunden habe. Ja, hast recht, das mit dem USB-Interface ist bitter ... werd ich mich noch drum kümmern. Wäre aber dankbar um jede Unterstützung. Schade eigentlich, dass Interesse an OSE so gering ist. Jeder profitiert davon. Immerhin bauen wir auch ein Elektroauto (apropos, habe ein nettes Angebot für einen hochwertigen neuartigen Motor aus der Schweiz, doch der ist unbezahlbar! Also doch Eigenbau. Kein Problem, wir wollten doch eh die ultimale Lösung mit Hub-Motoren, .. das wird episch ich freu' mich schon darauf, endlich Zeit für E-Mobilität zu haben.).

http://opensourceecology.org/wiki/Power_Cube_VII war's glaub ich. Das andere mit den Baukastenteilen find ich nicht mehr. Heureka.

In das Spreadsheet nun auch Unterstützung für horizontale Turbinen eingebaut. Auch gibt's jetzt einen Anström-Flächen-Korrekturfaktor für beispielsweise Savoniusturbinen. Hab das mal vorsorglich für Drag-Lift-Turbinen auf .7 eingstellt. Worst case is .5, also halbierte Fläche, wobei das bei der Variante die Dacian bauen will (durch die Umleitung der Strömung auf die andere Seite) nicht ganz der Fall ist, also wohl eher .6 .. .7 frei geraten!

Anmerkung: Das Wasserkraft-Spreadsheet (woher auch immer du weißt , dass ich daran arbeite), ist noch nicht veröffentlicht. Das ist um einiges komplizierter, denn es kommt Höhe ins Spiel! Auch kommen optionale Rohrleitungen und Dämme hinzu. Das ist alles nicht so trivial wie man immer meint, sonst würden die Leute nichti immer nur Wasser- und Windturbinen zusammenbasteln, sondern auch Strom damit erzeugen (im meiner Gengend ist letzteres jedoch nicht der Fall! das sind alles nur Spielereien, weil es nicht ordentlich entwickelt wurde. Deswegen allein sollte man OSE mehr Unterstützung entgegenbringen oder die Entwickler verlieren den Spaß daran für nix komplizierte mathematische Zusammenhänge in Energieerzeugung umzuwandeln.)


Auje, das mit dem händischen GCode klingt bitter! Lade doch die neueste Blender Version herunter
http://download.blender.org/release/Blender2.73/
Entpacke es in dein Heimatverzeichnis, sollte dann ein Ornder blender-.... existieren.

Dann installiere git auf deinem Rechner:

Code: Alles auswählen

sudo apt-get install git
cd $HOME
Danach hol mein script auf deinen Rechner:

Code: Alles auswählen

git clone http://github.com/faerietree/shell__blendercam_convenience_script
Erstelle einen Link für blender:

Code: Alles auswählen

ln -s ~/blender-<...>/2.73 ~/blendercam
Starte mein blendercam script:

Code: Alles auswählen

BLENDER_RELEASE_PATH=~/blendercam ~/shell__blendercam_convenience_script/buildblendercam_on_linux.sh
BlenderCAM sollte am Ende meines Skripts automatisch starten. Prüfe, ob alles geklappt hat: Oben in der Leiste beim Blenderlog wo normalerweise Blender Render steht, müsste BlenderCAM stehen.

Dann folge:
http://blendercam.blogspot.cz/p/documentation.html oder
http://blendercam.blogspot.cz/p/tutorials.html

Benutzeravatar
case
Beiträge: 741
Registriert: Mi 13. Jun 2012, 01:12

Re: Restructure to increase productivity/participation? =>Gi

Beitrag von case » Sa 17. Jan 2015, 00:51

Hi,

danke für die Anleitung!
BlenderCAM sollte am Ende meines Skripts automatisch starten. Prüfe, ob alles geklappt hat: Oben in der Leiste beim Blenderlog wo normalerweise Blender Render steht, müsste BlenderCAM stehen.
Die Installation ist durchgelaufen und Blender2.73 auch gestartet, allerdings stand in der Leiste beim Blenderlog weiterhin Blender Render. Gleiches passiert auch wenn ich blendercam von Hand starte.

Das Installscript endete übrigens mit ner Fehlermeldung, da scheints vielleicht noch ein Pfad Problem zu geben. Ich hab das Blenderverzeichnis nicht in meinem Home installiert (aber natürlich den symbolic link drauf gesetzt) vielleicht hats damit was zu tun.

Na, immerhin hab ich schon mal die neue Blenderversion parallel zu meiner alten 2.69er am laufen, das ist auch schon was wert ;)

Gruss, Oliver
--- Man wächst nur, indem man etwas zuende bringt und etwas anderes beginnt ---

Mein Blog: http://makeable.de
OpenEcoLab-Charta: http://openecolab.de

Benutzeravatar
J.R.I.B.
Beiträge: 292
Registriert: Mi 5. Jun 2013, 00:34

Re: Restructure to increase productivity/participation? =>Gi

Beitrag von J.R.I.B. » Sa 17. Jan 2015, 01:12

Wow, könntest du mir den Terminalbuffer zukommen lassen?

Benutzeravatar
J.R.I.B.
Beiträge: 292
Registriert: Mi 5. Jun 2013, 00:34

Re: Restructure to increase productivity/participation? =>Gi

Beitrag von J.R.I.B. » Sa 17. Jan 2015, 04:08

Ich hab das Blenderverzeichnis nicht in meinem Home installiert (aber natürlich den symbolic link drauf gesetzt) vielleicht hats damit was zu tun.
Hab's selbst auch nicht im Home-Verzeichnis. Jedoch folgendes wirft eine Frage auf:
hab das Blenderverzeichnis [...] (aber natürlich den symbolic link drauf gesetzt
Hast du blender, also /path/to/blender-2.73-linux-glibc211-x86_64 verlinkt? Oder /path/to/blender-2.73-linux-glibc211-x86_64/2.73? Letzteres ist notwendig. Wenn's das war hast de den richtigen Riecher gehabt mit deiner Vermutung. Andernfalls wäre ich froh um die Konsolenausgabe.

Antworten

Zurück zu „Konsensieren“