Hello from Karlsruhe 3

Es wäre schön, wenn Du Dich uns kurz vorstellen würdest, damit wir wissen, was Dich interessiert und wie wir unsere gemeinsame Vision mit Deiner Hilfe noch besser realisieren können!
einballimwasser
Beiträge: 16
Registriert: So 12. Mai 2013, 10:48

Hello from Karlsruhe 3

Beitrag von einballimwasser » Mo 13. Mai 2013, 22:13

Hello Open Source Ecology!

I came across an "old" comment from Alex ("shure") on my blog. As curious as I was I clicked on the link and discovered the OSE germany :)
My name is Jan but I like my nickname “einballimwasser” (or “einball” for short) more than any other name. So if time comes and you should stumble upon me you can call me by my “real” name. Iam in love with all kinds of technology: computer science, mechanical engineering, electronics – even sewing! So, I’am one of the people that one would call “maker”, because I “make” things by myself. The abbreviation of this sentence is expressed in the term “DIY spirit”.

I study communications engineering which is basically electronics with focus on radio frequency, transmission in common, transmission protocols and the hardware to transmit information from point a to point b.

What drew me to registering here can be summed up by Chris ("Hello from Karlsruhe 2")
I've always been interested in open source software, open content and the phenomenon of peer production. In general, the problem how to enable people to cooperate on a common goal, while being transparent, open, and keeping hierachies flat, is something that interests me very much.
If someone needs me, drop a line (or a mail)!

Cheers!

Tony Ford
Beiträge: 455
Registriert: Di 5. Feb 2013, 21:20
Wohnort: bei Dresden
Kontaktdaten:

Re: Hello from Karlsruhe 3

Beitrag von Tony Ford » Di 14. Mai 2013, 17:14

Hello Jan,

Do you can translate it in german please for the german guys with bad english knowledge as me ;-)

Dann Herzlich Willkommen hier bei OSE Germany

Gleich als Hinweis, nicht wundern, wenn es hier nicht gleich sofort losgeht, die Organisation befindet sich gerade in einem Umbruch bzw. Neustrukturierung, so dass dir vermutlich noch Niemand sofort genau sagen kann, wo man überall Hilfe gebrauchen kann.

Daher lebe dich erstmal ein, belese dich im Wiki und Forum, stelle Fragen direkt im Forum, vielleicht findest du da was, wo du dich auskennst und mit helfen möchtest.

Ansonsten findest du offene Aufgaben zukünftig immer öfter hier
https://trello.com/osegermany

oder über die Wiki-Hauptseite -> http://wiki.opensourceecology.de/Open_S ... gy_Germany
oben links OSEG Live
dort findest du zukünftig (aktuell noch im Aufbau und Umbau) alle Bereiche und Projektteams von OSEG.

vielen Dank
Sebastian

einballimwasser
Beiträge: 16
Registriert: So 12. Mai 2013, 10:48

Re: Hello from Karlsruhe 3

Beitrag von einballimwasser » Di 14. Mai 2013, 19:07

Hallo Sebastian,

Danke für die freundliche Begrüßung!

klar kann ich das:

Hallo Forum!

Ich bin über einen "alten" Kommentar von Alec auf meinem Blog gestoßen. Neugierig wie ich war, habe ich nachgeforscht und bin so auf OSE Germany gekommen.
Ich heiße Jan, mag meinen nicknamen "einballimwasser" (oder auch "einball") mehr als jeder andere Name. Wenn man sich also mal über den Weg läuft, sprecht mich mit meinem "richtigen" Namen an.
Ich interessiere mich für alle mögliche Technologie: Informatik, Mechatronik, Elektronik - Sogar das Nähen! Ich bin also einer der Menschen, die man "Maker" nennt, weil ich viel bastle. Die Kurzform des eben geschriebenen kann man mit dem Wort "DIY spirit" zusammenfassen.

Ich studiere Nachrichtentechnik, also prinzipiell Elektrotechnik, wobei der Fokus auf Hochfrequenz, Nachrichtenübertragung, Übertragungsprotokolle und die Hardware um Informationen von a nach b zu übertragen liegt.

Was mich dazu gebracht hat, mich hier zu registrieren, hat Chris schon entsprechend zusammengefasst:
Ich war schon immer an Open Source Software, Offenen Inhalten und dem Phänomen "peer production [Anm: Es gibt kein deutsches Wort, das eine adäquate Übersetzung zulässt]" interessiert. Generell eben die Problemstellung wie man Menschen dazu bringt, für ein gemeinsames Ziel zu kooperieren und dabei eine flache Hierarchie und Transparenz großschreiben.
----

Inwiefern "Umbruch"? Leider wird das auf der Webseite relativ wenig kommuniziert und die Projekte, die hier gerade laufen sind auch eher inhärent parallele Prozesse ohne wirklich viel Kommunikation zwischen den verschiedenen Entwicklern. Das sehe ich leider immer häufiger bei OS Projekten, dass da eine klare Leitlinie fehlt und jeder nur vor sich hin bruddelt und nichts wirklich funktioniert. So auch hier. Es fehlt meistens nur eine Person, die das organisiert. Leider findet sich nie so einer weil jeder nur konsumieren möchte und seinen Willen durchdrücken.

Wie wird also gerade umgebrochen?
Eingelesen habe ich mich größtenteils schon. Ist recht interessant, was hier an Projekten geplant ist. Leider sind auch hier die Informationen einfach nur total verstreut.

So long ... einball

Tony Ford
Beiträge: 455
Registriert: Di 5. Feb 2013, 21:20
Wohnort: bei Dresden
Kontaktdaten:

Re: Hello from Karlsruhe 3

Beitrag von Tony Ford » Di 14. Mai 2013, 19:43

Alles Wichtige zum Thema Umbruch findest du unter
https://forum.opensourceecology.de/view ... ?f=9&t=482

D.h. wir haben erst vor wenigen Wochen ein neues Organisationskonzept beschlossen, welches sich wie du im anderen Thread findest, in Säulen aufteilt.

Nur ein Konzept beschließen und es anschließend umsetzen, geht halt nicht von Jetzt auf Gleich und so arbeiten wir daran, diese Organisationsstruktur auch auf den Seiten wiederzufinden, so dass sich der Leser sowie die Mitglieder selbst leichter zurechtfinden und dann auch die Kommunikationskanäle entstehen sowie ein Hand in Hand Arbeiten möglich wird.

Wiegesagt, aktuell ist es noch so, dass sich Jeder die Aufgaben selbst im Forum und Wiki suchen muss und es eben noch keine voll funktionierende und auch gepflegte Auflistung aller Notwendigkeiten gibt.
Aber wir sind da intensiv dabei, dies zu ändern, was man mittlerweile im Trello-System finden kann, was aktuell aber noch nicht an allen Stellen aktiv betreut und bearbeitet wird.

Da du ein Macher und Bastler bist, würde ich mich an deiner Stelle an die Projektleiter der Projekte wenden.
Alternativ wäre es aber auch denkbar, dass du ein eigenes Projekt initiierst.
Ich persönlich würde das Thema Elektromobilität sehr gern angehen, hätte für ein solches Projekt evt. auch noch ein paar weitere Leute, welche ich hierzu ansprechen könnte, welche an sowas vielleicht mitmachen würden und auch eine Werkstatt im Raum um Dresden oder Eisenhüttenstadt anbieten könnten.

Für dich zwar nicht der nächste Weg, doch als Elektrotechniker & Kommunikationstechniker könntest du vielleicht eine sehr große Hilfe bei der Vernetzung und Steuerung sein. U.a. könnte ich dir perspektifisch etwas Unterstützung anbieten, vor allem wenn es um die Softwareseite geht.

Um sowas aufzuziehen müsste man zuerst schauen, was es überhaupt schon gibt und evt. mit Wikispeed Kontakt aufnehmen.

Naja und was die Energieversorgung angeht, hier könnte man die Zn/O-Brennstoffzelle ideal dafür verwenden.

Also falls du ein solches Mammutprojekt initiieren möchtest und Daten, Fakten, Informationen zusammen sammeln könntest, wäre dies sehr cool, aber sicherlich sehr viel verlangt. Aber zumindest könntest du dort erstmal langsam einsteigen und ich würde dann meine Bekannten fragen, ob die da gleich mitmachen würden.
U.a. hätte ich Jemanden bei der Hand, der sich sehr gut mit E-Motoren auskennt, Jemanden der sich mit Autos jeder Art gut auskennt und Kontakte zu Bastlern besitzt.
Bislang habe ich die nicht gefragt, weil die Allein solch ein Projekt nicht starten würden, aber wenn da Jemand die Initialzündung gibt, könnte ich sie vielleicht überreden.

Ja und finanziell würde ich auch eine gewisse Summe bereitstellen, wenn es soweit wäre und Materialen und diverse Dinge besorgt werden müssten.

TF

Pss:
Verzeih mir, falls ich dich damit überfallen haben sollte, aber Macher-Typen sind selten, aber sehr entscheidend für eine solche Sache, denn ohne Macher findet man keine Mitmacher.

Timm
Beiträge: 147
Registriert: So 3. Mär 2013, 22:22

Re: Hello from Karlsruhe 3

Beitrag von Timm » Di 14. Mai 2013, 23:38

Hi Jan (ist doch so schön kurz der Name)
Auch von mir ein herzliches Willkommen!

Du sagst Du interessierst Dich für alle Technik ;) Geht mir ähnlich, da fällts schwer sich für eine bestimmte Sache zu entscheiden.
Da wir gerade noch dabei sind die Struktur etwas in Gang zu bringen, damit man sich etwas besser zurecht findet, wenn man hier neu einsteigt.
Eigentlich bist Du da gerade perfekt dazu gestoßen, also immer raus damit, wenn Dir etwas noch nicht so recht passt.
Worüber bist Du gestolpert?
Welche Infos sollten offensichtlicher sein?
Welche Sachen fehlen?

Wenn Du Verbesserungsvorschläge hast, gehts gleich noch eine Runde schneller für die nächsten Neueinsteiger ;)

Wenn es um konkrete Projekte und/oder die Dokumentation geht, ist natürlich auch jeder Hinweis gut.
Je mehr Augen hier mit aufpassen, dass alles voran geht, desto schneller funktioniert der Verbesserungsprozess.

Mit den freundlichsten Grüßen,
Timm

einballimwasser
Beiträge: 16
Registriert: So 12. Mai 2013, 10:48

Re: Hello from Karlsruhe 3

Beitrag von einballimwasser » Mi 15. Mai 2013, 01:28

Hallo Timm, hallo Tony,

vielen Dank für den Link zur Umstrukturierung! ;)


welche Dinge mir ins Auge gefallen sind kann ich gerne auflisten:

Zum generellen:

Die Kommunikation nach aussen ist Mist! Die OSE Germany ist gerade im Umbruch. Das findet man aber nirgendwo auf der eigentlichen Webseite. Wieso wird das nicht kommuniziert? Es reicht ein Blogeintrag, in dem wöchentlich oder vielleicht nur monatlich der aktuelle Stand aufgelistet und erklärt wird. Idealerweise wird der Blog erst einmal durch eine statische Seite ersetzt, auf der die Ose Germany erstmal erklärt wird. Eine Erfahrung die ich gemacht habe war, das ein Blog eben nur etwas bringt, wenn mindestens einmal in der Woche gepostet wird. Dass das natürlich bei der geringen Anzahl an Mitarbeitern schwierig wird, ist klar. Daher schlage ich eine statische Seite vor, auf der dann weiter zum Blog gelinkt werden kann .. Oder einfach der aktuellste Blogeintrag unter dem statischen Content. Weiterhin kann man das ganze ins Wiki schreiben, als Sticky ins Forum stellen und das am besten fett rot anstreichen. Wenn man sieht, dass da etwas geht, sind sehr viel schneller Menschen dabei als bei einem quasi toten Informationsfluss.

Die Struktur ist zu flach. Ich wusste erst einmal nicht, wo ich suchen sollte, um mir einen Überblick über das ganze Thema zu verschaffen. Jeder ist anscheinend für alles verantwortlich. Das hat schon bei anderen OS Projekten leider zu einer Katastrohpe bis hin zur Auflösung des Projektes geführt. Mir ist klar, dass gerade eine klarere Struktur geschaffen wird, die dann auch als feststehendes Gebilde eingeführt wird. Dennoch sollte man eventuell etwas dazu schreiben, wer die Führung hinter dem ganzen übernimmt.

Die Dokumentation ist zurzeit ziemlich verstreut. Ich musste im Wiki suchen, dann im Forum und schließlich habe ich die Informationen, die ich haben wollte, im Blog gefunden (Konkret: Wilssen). Hier gehört ein einheitliches Informationssystem hin. Beispielsweise könnte das so aussehen, dass die Entwicklung im Forum stattfindet und immer nur die relevanten Milestones per Request der Developer auf das Wiki gepusht werden. Damit hat nicht jeder Schreibrecht und man kann den Wissensstand, den man sich erarbeitet hat, nicht durch einen Troll verlieren oder falsche Informationen einbauen. Eine Ergänzung eines Wikieintrags sollte dann zb beinhalten: Neuer Devstand, wieso wurde diese und wieso jene Entscheidung getroffen, was ist in Zukunft noch mit dem Entwicklungsbranch geplant und welche zusätzlichen Probleme und Errata gibt es? Also ein klares „Das sind unsere Ziele, da sind wir, das dort drüben ist der Weg, wie wir dahin gekommen sind“. Änderungen am Wiki werden durch einen Thread besprochen und bei einem Konsens gepusht. Dafür muss der Developer einen Text schreiben, der am Ende eben Zuspruch gefunden haben muss. Wichtig ist dabei auch eine klare Leitlinie: Das Forum ist zur Diskussion und um nonsens zu reden, alles was im Wiki steht ist Dokumentation und damit integraler Teil des Projektes (aka „heilig“).

Verfolgung des KISS und des „weniger is mehr“ Prinzips. Momentan ist das Forum voll von Projekten, für die überschlagen eine Mannschaft von 400 professionellen Entwicklern in Vollzeit nötig wäre, um alle innerhalb von 1-2 Jahren durchzuziehen. Lieber auf 2-3 Projekte beschränken und diese mindestens auf den funktionierenden Betastatus bringen. Das verhindert die Zersplitterung von Developergruppen, die ebenso tödlich für das gesamte Projekt sind. Am Ende verliert man sich in tausenden von Projekten und es kommt absolut nichts bei raus, weil alles so langsam geht, das der Fortschritt kaum zu erkennen ist. Die Leute landen dabei dann normalerweise in der Geschlossenen weil der Burnout bereits einen Burnout bekommt (leidvolle Erfahrung meinerseits .. :)).

Ein solches Projekt kann nur in einem legal festgesteckten Rahmen funktionieren. Ich meine allerdings gelesen zu haben, das ein Verein ebenfalls bereits in Planung ist.



Grundsätzlich ist am Dreisäulenmodell allerdings nichts auszusetzen. Dennoch fehlt hier auch wieder ein wenig die Manpower. Gezählt habe ich insgesamt neun Leute, mich inbegriffen. Statuten zu erarbeiten ist keine leichte Sache. Das merke ich gerade selbst, da ich ein Elektroniklabor für die Studierenden an meiner Hochschule ermöglichen will. Machen kann man nichts dagegen. Ich werde mich gerne einbringen, wo ich kann. Das wird vor allem in der Technologiesäule sein, da ich relativ wenig mit Geld am Hut habe. Geld ist ein leidiges Thema bei mir ;)

Tony hat das schon ganz passend zusammengefasst:
Die Schwierigkeit liegt weniger bei der Einhaltung, als in der Erstellung und Anpassung der Regeln.
Hierfür wird man in einer wachsenden Organisation verschiedene Lager haben, Leute die schärfere Regeln und restriktive Handhabe von Werten wollen und Andere, die eher liberal und freiheitsorientiert sind, d.h. möglichst wenig Werte und Regeln definieren wollen.
Die Regeln sollten klar definiert sein. Ich kenne bis jetzt nur Opensource Projekte (mal abgesehen von den ganz großen, sprich Linux), die mit den Regeln sehr lax umgegangen sind, bis jeder einfach sein Zeugs gemacht hat. Klar, es wird immer liberale Menschen geben, doch liberal ist nicht immer Trumpf. Bestes Beispiel ist die Piratenpartei im Moment: Jeder kann und darf mitreden. Daher kommt keiner zu einem halbwegs vernünftigen Konsens und wenn, dann dauert das eine verdammt lange Weile. Bis dahin hat sich das Problem meistens wieder von selbst erledigt.
Hier muss ebenfalls eine klare Linie vorgegeben werden. Wer sich nicht daran hält, dessen Dokumentation wird nicht ins Wiki gepusht.

Ich bin Mitglied der c-base. Dort gibt es einen Spruch (den ihr vllt schon einmal gehört habt, da ihr etwas mit ijon zu tun gehabt hattet ;)), der da lautet „Wer macht, der hat Recht“. Das hilft super, Nörgler zu unterdrücken. Ich bin schon aus einigen Communities raus, weil einige Leute gemeint haben, sie wüssten es besser und nörgeln dauernd an allem rum oder fragen nach Features, wenn man noch nicht einmal den Kern implementiert hat. Als man dann nix mehr von mir gehört hat, war das Geschrei allerdings groß.


Das waren die Kritikpunkte, die mir auf die Schnelle einfallen. Ich bin ein sehr direkter Mensch, daher sorry, falls ich ZU direkt war. Mittlerweile habe ich es einfach satt, um den heißen Brei herum zu reden, um niemanden zu verletzen oder ähnliches. Auf diese Weise kommt man einfach zu nichts. Ist also nicht böse gemeint :)


Zur Elektromobilität müsste erst einmal ein Chassis geschweißt werden und dann könnte man mit der Steuerung, der Stromführung, den fancy Features anfangen. Das Projekt ist ein wenig zu groß, um es schnell mal durchzuziehen. Ich würde mich lieber am Wilssen beteiligen. Doch da läuft bereits ein Entwicklungsprozess, in den ich mich nicht (nörgelnd) einmischen möchte. Falls ich noch für etwas anderes nützlich sein kann, das noch Bedarf an E-technischer Entwicklung hätte, bin ich gerne dabei.

Grüße aus dem mittlerweile doch sehr erkalteten Karlsruhe,

einball

Tony Ford
Beiträge: 455
Registriert: Di 5. Feb 2013, 21:20
Wohnort: bei Dresden
Kontaktdaten:

Re: Hello from Karlsruhe 3

Beitrag von Tony Ford » Mi 15. Mai 2013, 11:50

Hallo einball

Der Vorschlag mit dem Blog finde ich gut und richtig. Ich denke auch, dass die Blog-Seite eigentlich aktuell eher überflüssig ist.
Hierzu hatte ich sogar schon mal vorgeschlagen, die Blog-Seite gänzlich abzuschaffen, solange wir eine überschaubar große Org. sind, denn wie du richtig erkannt hast, mact sowas nur Sinn, wenn es aktiv gepflegt und getrieben wird.

Des Weiteren finde ich es eine gute Feststellung von dir, dass wir die Umstrukturierung hätten besser kommunizieren müssen. Auch dies müsste auf die Frontseite des Blogs. Einen Eintrag auf der Wiki-Hauptseite werde ich in Kürze vornehmen und dort den Stand der Umstrukturierung dokumentieren. Geb mir hierfür zwei drei Tage, dann ist es dort gut dokumentiert. ;-)

Aber dein Vorschlag sollten wir denke ich so umsetzen. Wer machts? ;-)

Auch das Thema Forum, haben wir bereits mehrfach diskutiert und vor allem Timm, der auch noch relativ neu ist, hat die Fülle an Informationen bemängelt.
Meiner Meinung nach würde ich am Liebsten alle Beiträge älter ein Jahr, mit Ausnahme vielleicht der gepinnten Beiträge, einfach automatisch löschen, denn ein Forum dient der Diskussion aber weniger der Dokumentation, denn hierfür haben wir ja Wiki.
Wiederum bin ich nicht der Einzige, der dies bestimmen kann und darf, daher ists bisher geblieben wie es ist, zumal wir an anderen Stellen noch größere Defizite zu bewältigen haben. Ein neuer Anlauf mittels Umfrage wäre aber durchaus denkbar.

Ansonsten darfst du gern direkt sein, eine solch große Sache auf die Beine zu stellen, Bedarf viel Arbeit und ständige Verbesserung, so wie auch ein Unternehmen über mehrere Jahre aufgebaut werden will.

Es ist aber echt cool, dass du dabei ist und ein weiterer Macher hier an Bord ist. Und auch cool, dass du Alex & Co. helfen kannst. Mein Vorschlag mit der E-Mobilität war gedacht dafür, solltest du hier keine Aufgabe finden, welche zu dir passt.

TF

cls
Beiträge: 81
Registriert: Fr 7. Dez 2012, 22:05
Kontaktdaten:

Re: Hello from Karlsruhe 3

Beitrag von cls » Mi 15. Mai 2013, 13:42

Hallo einball,
man kann es Umbruch nennen oder auch Krise. Allerdings gibt es hier weder "zu viel Liberalität" noch "Nörgler" zu bekämpfen. Eine klarere Zuteilung der Aufgaben wäre sicherlich wünschenswert, doch "Liberalität" für mangelnde Klarheit verantwortlich zu machen spricht mich nicht an.

Der Kern der Krise ist aus meiner Sicht, dass die aktuell verfügbaren Inputs nicht mit den hohen Zielen zusammenpassen. Es fehlt vor allem an
- Personen, darunter auch technische Profis, zusätzlich auch Kooperation mit Organisationen (Hackerspaces, Betriebe, Hochschulen...)
- gesicherte Finanzierung, zumindest ein Plan wie eine solche aussehen könnte (d.h. Übersicht über Kosten und Geldquellen)

Hier gibt es klaffende Lücken und man kann dem Projekt zur Zeit mangelnden Realismus vorwerfen. Zwei Antworten auf diese Krise sind möglich: 1) Beschaffung der nötigen Inputs oder 2) Anpassung der Ziele an die verfügbaren Inputs

Diese strategische Planung vermisse ich ein wenig, denn es ist nicht zu erwarten, dass sich diese Probleme durch Eigendynamik irgendwann "von selbst" lösen. Allerdings ist (1) auch ein echt schwieriges Problem mit vielen zirkulären Abhängigkeiten (z.B. "Damit sich jemand ernsthaft um Fundraising kümmern kann, muss diese Person wahrscheinlich auch finanziert werden.") Bezüglich (2) - steht das eigentlich zur Debatte?

Grüße aus Karlsruhe
cls

einballimwasser
Beiträge: 16
Registriert: So 12. Mai 2013, 10:48

Re: Hello from Karlsruhe 3

Beitrag von einballimwasser » Mi 15. Mai 2013, 19:51

Hallo Tony und cls!


Das Forum ist eine gute Sache, das erfüllt super seinen Zweck. Ich verstehe einfach nicht, wie die Leute zb Facebook vor irgendwelche Foren vorziehen um zu kommunizieren. Da findet man Dinge, die vor einem halben Jahr geschrieben wurden einfach nicht mehr. Bilder einzufügen ist auch sehr schwierig, geschweige denn von anderen Anhängen wie zum Beispiel einer LT-Spice Simulationsdatei.

Ein Forum ist eine tolle Plattform, um den Weg einer Entwicklung chronologisch und thematisch angeordnet, bzw getrennt niederzuschreiben und damit auch in einem halben Jahr noch nachvollziehen zu können. Was allerdings auch in einem Forum nicht passieren darf, ist die zu große Verschleppung von Themen in mehrere Foren oder eine riesige Auffächerung in viele Untergruppen. Das macht ein Forum leer und damit unattraktiv für Neuankömmlinge.

Beiträge zu löschen ist nicht wirklich das Wahre. Man merkt genau einen Tag nach der Löschung, das man noch etwas aus dem alten Thread wissen wollte (zb, wer für eine Entscheidung damals seine Hand ins Feuer gelegt hat ;)). Dann steht man einfach dumm da. Mir schon mehrfach passiert. Seitdem habe ich ein Backup vom Backup des Backups :P
man kann es Umbruch nennen oder auch Krise. Allerdings gibt es hier weder "zu viel Liberalität" noch "Nörgler" zu bekämpfen. Eine klarere Zuteilung der Aufgaben wäre sicherlich wünschenswert, doch "Liberalität" für mangelnde Klarheit verantwortlich zu machen spricht mich nicht an.
Na gut, vielleicht war das mit der Kritik an der Liberalität nicht ganz das was ich eigentlich ausdrücken wollte. Ich assoziiere das aus Erfahrung immer mit Leuten, die am Ende nichts tun und nur meckern. Vielleicht hatte ich mein Leben lang die falschen Leute um mich. Das habe ich auch schon in anderen Beziehungen merken müssen. In der Hochschule hier gibt es ziemlich viele davon :)

Mal sehen, ob ich hier an der Hochschule, nachdem ich das E-Lab fertig etabliert habe, etwas in diese Richtung reissen kann. Wir haben hier auch ein kleines Vortragsprogramm am laufen. Die Fahrt- und Unterkunftskosten werden für einen Redner im Endeffekt übernommen. Wenn einer möchte, kann er gerne eine Stunde über das Projekt referieren. Das ganze würde vor knapp 60-100 Studenten stattfinden. So viele waren beim letzten Vortrag über Schaltregler im Vorlesungssaal. Mit ein wenig mehr Werbung kann man sicherlich noch etwas rausholen.


einball

Benutzeravatar
shure
Beiträge: 373
Registriert: Mo 11. Jun 2012, 16:15

Re: Hello from Karlsruhe 3

Beitrag von shure » Mi 15. Mai 2013, 19:57

einballimwasser hat geschrieben: Wilssen (...) Doch da läuft bereits ein Entwicklungsprozess, in den ich mich nicht (nörgelnd) einmischen möchte.
Misch' dich doch nicht-nörgelnd ein :D
Allgemein kannst du gerne deinen Senf dazu abgeben ;)
Schau mal bei den Issues auf Github. Vielleicht hast du noch Tipps, kannst auch gern neue Issues erstellen.
“With great power come great heat sinks.”

Antworten

Zurück zu „Vorstellungsrunde“