Open-Source-Auto...

Hallo liebe Opensourcler

Die letzte Zeit war ich ziemlich inaktiv gewesen, musste mich um mein Studiumabschluss kümmern, bzw. bin noch bis Ende des Monats damit beschäftigt.

Ab Juli habe ich dann dieses Kapitel endlich angeschlossen und habe zudem von 40h auf 21h reduziert, d.h. arbeite dann bis Ende des Jahres und evt. auch länger, auf Teilzeit.

Dann möchte ich endlich wieder richtig hier einsteigen und einen aktiven Beitrag leisten. U.a. vor allem Alltagsgegenstände realisiert mit dem UniPro-Baukasten bzw. den darin enthaltenen standardisierten Teilen.

Darüber hinaus interessiert mich jedoch das Thema Auto sehr stark, weil ich finde, dass gerade im Bereich der Mobilität der Hebel gewaltig wäre.

Bislang kenne ich hierzu lediglich
http://wikispeed.org/
sowie
http://www.osvehicle.com/

Was mir dabei auffällt ist, dass Wikispeed zwar offen entwickelt, wiederum nur innerhalb von Wikispeed.org. D.h. man muss Mitglied werden und erhält dann den Zugriff auf alle Daten innerhalb einer OwnClowd. Dies hat zwar den Vorteil, dass es organisatorisch besser koordiniert werden kann, d.h. nicht Jeder darin herumpfuscht, wiederum vermisse ich es, dass man eine „Fork“ ohne eine Mitgliedschaft anstellen kann.
Somit ist es wenn man so will, Semi-Open-Source.

Des Weiteren der Tabby Car, hier kann man die 3D-Zeichnungen herunterladen, wiederum ebenfalls nicht ganz frei, d.h. man muss sich registrieren.

Mir gefällt all dies nicht so richtig und ich wünschte mir ein Projekt, welches komplett offen gestaltet wird, so wie wir es bezüglich Brennstoffzelle, UniPro-Baukasten, usw. kennen.

Meine Idee ist es, dieses Projekt ernsthaft anzugehen und in den kommenden Wochen mal Informationen zusammentragen, welche wir für ein solches Projekt bräuchten oder wie man dieser Sache beitragen könnte.
Meine Idee wäre es, die Grundideen von Wikispeed und Tabbycar mal einer näheren Betrachtung zu unterziehen und daraus vielleicht erste Impulse zu erlangen, wie man ein solches Auto bauen könnte.

Meine Idee wäre es weiter, ein Elektroauto, d.h. Elektromotor zu verwenden, weil es in der Konstruktion und Handhabung denke ich die Sache erleichtert und wir uns die Thematik Verbrennungsmotor, Kupplung, Getriebe, usw. ersparen können.

U.a. könnte man mit einem einfachen Modell wegen mir im Kinderformat anfangen und dies ggf. später versuchen hochzuskalieren, so dass man Ressourcen sparen kann.

Was haltet ihr von einer solchen Idee bzw. Projekt?

Ich selbst könnte finanzielle Starthilfe geben und evt. könnte ich auch KfZler sowie eine passende Räumlichkeit finden.
Allein jedoch kann ich ein solches Projekt nicht stemmen, zumal mir die Erfahrungswerte fehlen und ich an viele Dinge gar nicht denken würde, wo der erfahrene Ingenieur sofort weiß, was geht und was nicht geht.

Falls Jemand ein solches Projekt cool fände, dann würde ich mich über Beiträge freuen.

U.a. denke ich könnten wir über startnext.de sicherlich jede Menge Geld einsammeln, wenn wir ein solches Projekt entsprechend gut vorbereitet und offen gestaltet. Denn gerade beim Thema Auto ist es ein Leichtes, die Aufmerksamkeit zu erregen.

TF

Hi Sebastian,

Jau, das Tabby-Car wirkt ganz nett, mir gefällt dabei auch das Baukastensystem. Aber was die Batterieversorgung angeht liegen die m.E. weit hinterm Mond, von wegen Bleibatterie. In ihrem Shop beiten sie eine 60 AH Batterie für rund 650,- an, für das Geld würde man aber schon LiFePo4 bekommen, die bis zu 5000 mal wiederaufladbar ist.

Aber ansonsten ist die Sache ganz einfach, man bestellt sich einfach bei Tabby die Innereien und was noch fehlt druckt man sich mit nem schicken Design :wink: , siehe

http://www.3ders.org/articles/20140606-world-first-3d-printed-car-design-challenge-winners.html

Und schon hast Du ein Auto :wink: Einziges Problem dürfte sein, dafür ne Strassenzulassung in De zu bekommen :wink:

Meine Idee wäre es weiter, ein Elektroauto, d.h. Elektromotor zu verwenden, weil es in der Konstruktion und Handhabung denke ich die Sache erleichtert und wir uns die Thematik Verbrennungsmotor, Kupplung, Getriebe, usw. ersparen können.

Seh ich definitiv auch so. Das mit der Hybridengine bei Tabby ist m.E. überflüssig, aber die wollen vermutlich innerhalb der Autowelt ernstgenommen werden. Dabei fangen genau jetzt auch selbst die großen (deutschen) Autohersteller an, reine Elektro-Varianten anzubieten, z.B.

http://www.auto-motor-und-sport.de/news/preis-vw-e-golf-elektro-golf-startet-bei-34900-euro-8062440.html

Aber bei sowas kanns natürlich leicht passieren, dass einen die aktuelle Entwicklung „draussen“ überholt.

U.a. könnte man mit einem einfachen Modell wegen mir im Kinderformat anfangen und dies ggf. später versuchen hochzuskalieren, so dass man Ressourcen sparen kann.

Was haltet ihr von einer solchen Idee bzw. Projekt?

Also, was ein „Auto“ im herkömmlichen Sinne angeht, habe ich ernsthaft Zweifel ob wir sowas stemmen könnten, selbst mit startnext-funding etc.

Was ich eher für möglich halte, das wäre die Sache sozusagen von unten aufzuziehen und ggflls. versuchen, das dann höher zu skalieren, aber damit meine ich kein Kindermodell, sondern eher ein Elektro- oder Solar-vehicle, ausgehend von Pedelec und E-Bike, gern auch auch mit 3 oder 4 Rädern, welches man sehr gut für kürzere Strecken etwa im innerstädtischen Bereich sinnvoll verwenden kann.

Ich hab mir vor ca. 3 Wochen selbst ein Pedelec zusammengebaut und seitdem bin ich ganz begeistert davon und denke ich ständig darüber nach davon ein Projekt zu machen :wink:

Mein Ansatz wäre dabei zunächst, eine Art solaren „Range-Extender“ aufzubauen, erst mal aus einem Fahrradanhänger, der während des Fahrens einen zweiten separaten Akkusatz auflädt, aber in einer nächsten Version auch direkt am Fahrrad befindlich wäre und dann den Akku direkt lädt.

Ersteres lässt sich mit bereits vorhandenen Mittel ziemlich simpel und easy realisieren, zweiteres wäre schon ein bischen aufwendiger. Der Haupttask dabei wäre, einen Solarladeregler für LiFePo4-Zellen zu entwickeln, der obendrein noch auf 36V ausgelegt ist. Sowas ist nicht ganz trivial, weil jede bei LiFePo4 jede Zelle einzeln überwacht und balanciert werden muss (Stichwort BMS, Balancer) und gibt es bislang auch meines Wissens noch nirgends zu kaufen, aber ich sehe Möglichkeiten, selbst einen zu bauen, etwa auf Basis eines Intersil ISL94212 Chips.

Entscheidend ist für mich, das es m.E. möglich ist, mit einem relativ kleinen Solar-Panel tatsächlich genügend Strom zu erzeugen um zumindest ein leichtes Fahrzeug damit anzutreiben. Dies hätte ich früher nicht mal ansatzweise für möglich gehalten, aber durch mein Pedelec habe ich gesehen wie wenig das einerseits (rund 8Wh pro Km !!!) ist und andererseits, wie es sich anfühlt, mit 25Kmh zu fahren. Über dieses Tempo hätte ich früher nur milde gelächelt, aber inzwischen ist es so, dass ich kürzere Fahrten innerorts, wie z.B. einkaufen etc. gerne und angenehm damit bewältige. Mein Boardcomputer zählt dabei die gemachten Km und ich weiss, alle 10 Km hab ich ein Euro verdient :wink: Das macht echt Spass :wink:

Der 25KmH-Bereich ist erstmal das realistische , einfach zu erreichende Ziel.

Wäre das Projekt erfolgreich und ausreichend finanzielle Mittel verfügbar, könnte man auch eine Bauteile- bzw. Strassenzulassung bis 45KmH anstreben, das ist sicherlich nicht ganz einfach, aber auch nicht völlig unmöglich und mit Sicherheit nichts dagegen, wie etwa für sowas wie den Tabby eine Zulassung auf europäischen oder deutschen Strassen zu bekommen, wie oben schon angemerkt, sowas könnten wir niemals stemmen.

Und vorab, im 25-KmH-Bereich haben wir quasi null Probleme, der Kern wäre der Laderegler, für alles weitere hätten wir nahezu beliebige Gestaltungsfreiheiten, da das Ganze offiziell als Fahrrad liefe und weder TÜV noch Versicherung bedürfte, was für mich den besonderen Reiz dabei ausmacht.


Damit das ganze dann nicht so popelig wie halt ein Fahrrad aussieht, sondern schon etwas mehr nach „Electro-Vehicle“ :wink: würde ich ein entsprechendes Design mit 3 oder 4 Rädern wählen, wobei ich 3 Rädern den Vorzug geben würde.

Aussehen würde das Teil dann zunächst ungefähr so:

und so:

und von hinten:

und hier nochmal der Aufbau des Rahmens:




Bei genauer Betrachtung kann man erkennen, das sich diese Konstruktion relativ easy aus zwei alten fahrrädern (für die Hintergabel) und einem Kinderfahrrad (für den Vorderteil) realisieren lässt - alles Materialien, die ich hier bereits auf Halde liegen habe :wink: - mir fehlt halt nur die Zeit sonst würde ich mich sofort daran begeben :wink:

Achja, und bezüglich des Designs muss man sich halt noch irgendwie ein Solarpanel dazudenken, ev. könnte sowas als eine Art Dach realisiert werden, also etwa so:

oder auch auf dem Gepäckträger montiert, je nach gewünschter Panelgröße.

Weitere Bilder von Solarbikes gibts unter

http://www.avdweb.nl/solar-bike/other-solar-bikes.html

aber das nur zur Veranschaulichung, was bereits mit „solar“ möglich ist. Vom Design her sollte das Ganze m.E. eher drei- oder vierrädrig sein und tatsächlich eher wie ein Auto als wie ein Fahrrad aussehen - vielleicht ist das dann auch eher mit Sebastians Vorschlag in Einklang zu bringen .
Das Teil von Timmy Green geht da schon in die richtige Richtung, so zum Einstieg in die Thematik, aber ich denke, da ist designsmässig noch was zu holen, das Ganze sollte irgendwie noch etwas geschlossener wirken (man muss ja auch mal an Regenwetter denken), aber natürlich in Leichtbauweise.

OK, soviel erstmal dazu.

Gruss, Oliver

Hallo Oliver, dein Vorschlag klingt interessant und einleuchtend.
Ich denke ein solches 1Mann-Leichtmobil wäre erstmal in der Umsetzung wesentlich einfacher und wir hätten dann das Problem einer Zulassung erstmal auch nicht.
Ferner braucht es auch relativ wenig Ressourcen.

Was mir bei der Konstruktion jedoch wichtig wäre, wäre ein solches Mobil möglichst ohne Schweißverbindungen über universelle Teile, UniPro-Baukasten, usw. zu realisieren, denn Ziel sollte es meiner Meinung nach sein, dass jeder Laie ein solches Mobil aus Teilen selbst zusammenbauen muss können. Schweißverbindungen hingegen erfüllen dies nicht und haben zudem den Nachteil, dass das Mobil nur bedingt umrüstbar, weiterverwendbar, usw. wäre.

Aus alten Fahrrädern ein solches Mobil zu bauen wäre meiner Meinung nach eher etwas für Hobby-Bastler.

Also für mich klingt diese Sache interessant, denn ein solches Leichtmobil könnte ich selbst durchaus dringend brauchen, da ich kein Fahrrad habe.
Ich könnte mir gut vorstellen, dass ich mir ein solches Mobil über Baukastenteile, Aluminiumprofilen, uvm. zusammenbauen versuche.

Das könnte ein heißer interessanter Sommer werden :slight_smile:

Hi,

Absolut korrekt, bis auf einen kleinen Punkt: Es sollte schon Platz für zwei Personen bieten, denn man möchte sich während der Fahrt ja vielleicht auch mit jemand unterhalten :wink: Und hat noch einen zum mitstrampeln, wenn die Sonne mal nicht scheint (und die Akkus grade leer sind) :wink:

Was mir bei der Konstruktion jedoch wichtig wäre, wäre ein solches Mobil möglichst ohne Schweißverbindungen über universelle Teile, UniPro-Baukasten, usw. zu realisieren, denn Ziel sollte es meiner Meinung nach sein, dass jeder Laie ein solches Mobil aus Teilen selbst zusammenbauen muss können. Schweißverbindungen hingegen erfüllen dies nicht und haben zudem den Nachteil, dass das Mobil nur bedingt umrüstbar, weiterverwendbar, usw. wäre.

Auch da bin ich vom Prinzip her voll bei Dir, weiss nur nicht genau, ob man das wirklich so hinbekommt, im Sinne der Stabilität. Falls nicht, dann wäre für mich auch noch als Kompromisslösung folgendes vorstellbar: Gaaanz einfaches Rahmenkreuz aus Standard-Baumarkt-Vierkantrohr, wo wirklich nur zwei oder vier Schwessverbindungen gemacht werden müssten, dass könnte dann ein Kumpel machen, der des schweissens mächtig ist, oder man kann es in jeder Schweisserbude für kleines Geld gemacht bekommen … oder jemand bietet genau diesen Rahmen als Fertigteil an, ebenfalls für kleines Geld. Und alles andere ohne Schweissverbindungen.

Aus alten Fahrrädern ein solches Mobil zu bauen wäre meiner Meinung nach eher etwas für Hobby-Bastler.

Naja, ich hab halt das Material schon da. Ausserdem hab ich festgestellt, das es jede Menge alte Fahrräder gibt, die wirklich einen hervorragenden Materialfundus darstellen (würden, wenn man denn schweissen könnte :wink:) und überall fürn Appel+Ei erhältlich sind, schade sowas einfach zu vergeuden. Aber abgesehn davon gefällt mir die Bausatz-Idee besser, das könnte doch schon wieder ein feines Themen-Set fürs UniProKit werden.

Also für mich klingt diese Sache interessant, denn ein solches Leichtmobil könnte ich selbst durchaus dringend brauchen, da ich kein Fahrrad habe.
Ich könnte mir gut vorstellen, dass ich mir ein solches Mobil über Baukastenteile, Aluminiumprofilen, uvm. zusammenbauen versuche.
Das könnte ein heißer interessanter Sommer werden > :slight_smile:

Na, um Dir die Sache noch schmackhafter zu machen kommt jetzt der Mega-Hammer, denn ich grad mal ein bischen gegoogelt. Da ich mich schon seit längerem für sowas interessiere, wusste ich schon, das das Suchwort „Quadracycle“ nette Anregungen bringt. Aber die meisten Quadracycles haben einen zu schweren und komplizierten Rahmen.

Aber nun hab ich was gefunden, was wirklich super-simpel und m.E. maximal leichtgewichtig ist.

Was hälst Du hiervon:

Und, um noch eins draufzusetzen, hier schonmal ne Veranschaulichung, wie sowas mit Solardach aussehen könnte:

Prima geeignet für einen netten Ausflug zu zweit, bei schönem Wetter:

Weitere Modell gibts auf der Herstellerseite im Shop unter http://store.rhoadescar.com/ und wenn ich mir dort die Preise so anschaue, bekomme ich fast Lust, sowas selbst hier anzubieten, sowas gibts in DE nämlich soweit ich weiss noch nicht. :wink:

Gruss, Oliver

Hier mal was mit nem modernem Design …

Also ich denke das grünfarbige Solarmodell könnte man relativ unkompliziert aus Baukastenteilen, Aluprofilen, Gestänge, usw. bauen.
Den Rest wie Pedalen, Ketten, Räder, Sitze, usw. müsste man zukaufen bzw. könnte man alte Fahrräder dafür nutzen.

Ja, wobei mir das Design der Windschutzscheibe so nicht gefällt, ich würds wenn dann eher abgestuft machen und auf dem Bug noch ein kleines Solarpanel plazieren.

Aber, das ist jetzt Haarspalterei, ich hab die Bilder hauptsächlich als eine Art „Appetizer“ gepostet und um zu illustrieren, das ein vom Fahrrad abgeleitetes Solar-Fahrzeug keineswegs „poplig“ sein muss.

Bezüglich der Ausgestaltung sollte man aber nach allen Seiten offen und flexibel bleiben. Ich denke momentan über eine Variante nach, die anstatt eines Metallrahmens stattdessen Multiplexplatte in einer Art Plattenbauweise favorisiert. Das würde folgenden Vorteil mit sich bringen: Holz, bzw. Multiplex, hat nur ein Zehntel des Gewichtes von Stahl und immer noch ein drittel des Gewichtes von Alu. habs grad bei Wikipedia nachgeschaut. Natürlich würde dieser Vorteil dadurch kompensiert, das man zum erreichen einer vergleichbaren Belastbarkeit (Zug- und Druckfestigkeit) Rahmenteile aus Holz etwas stärker dimensionieren müsste. Aber unterm Strich bleibt der Vorteil der einfachen Herstellungs- und Verarbeitungsweise, welche einem OpenHardware Projekt besonders gut zu Gesicht steht.

Na, wieauchimmer, man muss nach allen Seiten offen sein, dann hat man ev. auch die Chance, etwas völlig Neuartiges zu kreieren.

Den Rest wie Pedalen, Ketten, Räder, Sitze, usw. müsste man zukaufen bzw. könnte man alte Fahrräder dafür nutzen.

Guter Hinweis, und damit würde man denn auch diese Materialquelle (alte Fahrräder) höchst sinnvoll nutzen.

Gruss, Oliver

PS: Sachma, wenn Du Deine Prüfung bestanden hast, in was genau bist Du dann eigentlich Bachelor ? Nur mal so aus Interesse gefragt.

Bachelor für Technische Informatik.
In zwei Wochen ist es soweit :wink:

Hi,

Hab grad was cooles gesehen, da bietet einer im Internet an, Rahmen aus Vierkantstahlrohren zu schweissen, wobei man sich mittels eines Tools den Preis für eine jeweils gewünschte Rahmengröße anzeigen lassen kann.

http://www.feld-eitorf.de/rechteckrohr-stahl-50-x-40-x-3-0

Ich hab mal spasseshalber eine Größe von 160 x 60cm angegeben, für 50 x 40 x3 mm Rechteckrohr, da käme dann ein Betrag von 116,38EUR raus … also, das fände ich als Grundpreis für so einen Rahmen als Fertigteil mit geschweissten Gehrungen schon ganz ok. Und vielleicht gehts ja irgendwo auch noch günstiger, aber so hat man zumindest schonmal ne Vorstellung.

Und netterweise spuckt das Tool auch gleich noch das Gewicht mit aus: 16,72 Kg.

Gruss, Oliver

Hi Oliver,

ein ziemlich fairer Preis. Fragt sich noch, ob da Mwst. schon drin ist?

Ich rechne jetzt mal gegen, inklusive Mehrwertsteuer:

Das Rohr, wenn Du nicht grosse Mengen einkaufst, kannst Du mit 16€/m rechnen, bei 4,4m 70€.
5 Gehrungsschnitte knapp 10 Euro, macht 80€

Grob geschätzt ne Std. Schweisserarbeit für 36€, kaum Gewinn bleibt da. WENN Mwst im Preis drin ist. Dennoch, für36€ muß er sehr schnell heften, schweissen, schleifen, damit was übrig bleibt.
Ich würd dafür hier weniger als 36€ ansetzen, aber hier sind die Löhne und Sozialkosten mittlerweile auch sehr viel niedriger als in Deutschland.

Falls die Steuer nicht drin ist, bleiben etwa die Steuer als Gewinn, 19% kein schlechter Gewinn.


Gut, vielleicht ist Feld-Eitorf Stahl-Grossabnehmer, dann bekommt der das Rohr für 8 bis 10 Euro den Meter, dann macht er da seinen Gewinn, ist halt dann sein Wettbewerbsvorteil.

Gruss Mike

Hallo Oliver

also ich hab mir mal die Konstruktion von Wikispeed etwas angeschaut, dort ist der Hauptrahmen ebenfalls verschweißt. Dies wird sicherlich bedingt der Stabilität unumgänglich sein.
Da ich stets die Baukastenweise im Hinterkopf habe und der Meinung bin, dass eine solche Entwicklung ohne eine Baukastenweise keinen wirklichen Mehrwert zu bereits vorhandenen Produkten darstellen würde, so würde ich in den Baukasten einfach ganze Rahmen als Bauteil aufnehmen.
So könnte es je nach Anwendungsfall und Größe verschiedene Rahmengrößen geben. Der Rahmen selbst würde natürlich wiederum auf solche Rechteckprofile aufbauen und wäre für Jemanden, der die Möglichkeit zum Schweißgerät hat, auch aus diesen Teilen herstellbar.
Im Regelfall aber wird dies nicht der Fall sein und Otto-Normalverbraucher diese Möglichkeit nicht haben.
Ferner kommt noch hinzu, dass wenn man ein Fahrzeug daraus bauen möchte, die Schweißnähte eine gewisse Qualität erfüllen müssen. Wenn nun jeder Amateur einen Rahmen schweißt, so ist fraglich, inwieweit diese Qualität eingehalten werden kann. Dies wird vor allem dann interessant, wenn es um die Abnahme eines solchen Fahrzeuges oder um Versicherungsleistungen geht.
Insofern wäre es erstrebenswert, wenn solche Rahmen von einem Fachpersonal geschweißt und angeboten werden würden.

Aber soweit sind wir noch nicht, für unsere Zwecke reicht es erstmal aus.

Hallo Mike,

Danke für Deine Einschätzung und die Aufschlüsselung. Mwst. ist da m.E. schon mit drin.

Das Rohr, wenn Du nicht grosse Mengen einkaufst, kannst Du mit 16€/m rechnen,

Gut getroffen, auf der Website werden rund 14,-EUR /lfm angegeben, incl. MwSt.

Grob geschätzt ne Std. Schweisserarbeit für 36€, kaum Gewinn bleibt da. WENN Mwst im Preis drin ist. Dennoch, für36€ muß er sehr schnell heften, schweissen, schleifen, damit was übrig bleibt.
Ich würd dafür hier weniger als 36€ ansetzen, aber hier sind die Löhne und Sozialkosten mittlerweile auch sehr viel niedriger als in Deutschland.

Ich hatte zuerst vermutet, dass die da vielleicht eine Maschine für haben, die das mehr oder weniger automatisch kann, aber bei näherer Betrachtungd erer Webseite scheiont das doch eher ein kleiner Betrieb zu sein mit nur einer Handvoll Mitarbeiter, also wirds hier vielleicht doch tatsächlich eher von Hand gemacht als mit nem Schweissroboter. Ist aber natürlich nur Spekulation.

Gut, vielleicht ist Feld-Eitorf Stahl-Grossabnehmer, dann bekommt der das Rohr für 8 bis 10 Euro den Meter, dann macht er da seinen Gewinn, ist halt dann sein Wettbewerbsvorteil.

Die werden sich das schon irgendwie für sich ausgerechnet haben. Unterm Strich bleibt für mich aufgrund Deines Postings jedenfalls die Einschätzung das der Preis ganz ok ist und vermutlich eher am unteren Ende der Skala rangiert.

Gruss, Oliver

Hi Sebastian,

Dem stimme ich voll zu. Und ich denke, es schadet dem Baukastenkonzept nicht, wenn manche wirklich schwierig selbstherzustellende Teile, wie ne M5-Schraube oder eben dieser Rahmen, als Fertigbauteil aufgenommen werden. Und die Rahmenprofilteile zum selbstschweissen für die die es können zusätzlich anzubieten würde die Sache noch abrunden.

Das DIY-Konzept des Baukastens soll halt helfen, leichter und günstiger an Bauteile ranzukommen, aber es ist kein absolutes Dogma und man konzentriert sich diesbezüglich wenn dann am ehesten auf Bereiche wo dies auch halbwegs machbar erscheint.

Gruss, Oliver

Grad bei instructables gesehen:

http://www.instructables.com/id/Custom-Electric-Trike-Its-for-the-dogs/

Gruss, Oliver




Schaut Euch mal das Video von deren Kickstarter-Kampagne an. Cooles Vehikel.

https://www.kickstarter.com/projects/767819160/one-small-step-for-africa-vehicles-that-run-on-sun?ref=category

Das Ding fährt richtig flott.

Ich frag mich, ob dasnicht veilleicht sogar legal wäre mit zwei Motoren, weil man das rein rechtlich auch als zwei Fahrräder betrachten kann, welche durch querstangen verbunden sind. Sofern das reversibel wäre könnteman argumentieren das das weiterhin lediglich zwei Fahrräder wären .

Gruss, Oliver

https://hackaday.io/project/4997-light-electric-utility-vehicle

Hi.

Dies ist ein Projekt aus Östereich, wo etwas günstigere Gesetze gelten. Bei uns wäre max ein 250W-Motor zugelassen.


http://solarmobil.com/design/

Gruss, Case

Sad the „electric utility vehicle“ uses so many non-open source components.

The austrian electric vehicle’s critical point is the solar roof … can’t imagine being able to form this shape in a easy way while maintaining equal cell area. A computer calculation may solve this problem, such that proper matching thin film cells can be cut.

Solar cell efficiency … well, there is the 2011 breakthrough of the English University that succeeded to use the energy of more than one lightwave (3 if I remember correctly). This apparently allows to produce 50% solar panels (space flight already has this, but it’s expensive Gallium panels!) with existing production facilities.

With these panels, it’d be less of a problem to get the 600W for the motor.

Solar radiation angle issues also might make things more difficult, i.e. i’ll be difficult to get enough solar radiation no matter how the vehicle is oriented. Definitely will need many diodes to ensure that shadow on some cells doesn’t interrupt the whole power harvest.

Another issue are the ball joints … ever tried to drill at an angle on a metal ball’s surface? If 3D printed, then manufacturing is easy, but then the lack of rigidity is the problem.

The idea isn’t new, yet the design looks promising (if it weren’t for the danger of either breaking glass of the solar panels … or the problem of too high a flexibility of the less efficient (<20%) thin film panels). Also the steering stick is really nice because it’s simple, yet both drivers can steer.

hdp_ev.jpg
Genial! Einer der 10 Finalisten beim Hackaday Prize Contest 2015.

Das Teil besticht m.E. besonders durch seine Robustheit, Gradlinigkeit und (scheinbare) Einfachheit (nicht gemeint im Sinne von trivial, eher von Nachbaubarkeit). Ich hoffe das es den Preis gewinnt.

Unbedingt auch das Video anschauen!

Gruss, Oliver

Geniales Fahrrad-Car namens „PodRide“ :wink:

https://www.youtube.com/watch?v=4lKq1fGtXFM

Läuft momentan auch als Kampagne auf Indiegogo :

https://www.indiegogo.com/projects/podride-a-practical-and-fun-bicycle-car#/


Gruss, Oliver