Informationswege vereinen...

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Tony Ford
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Informationswege vereinen...

Beitrag von Tony Ford » Mo 25. Feb 2013, 13:01

Hallo Allerseits

angesichts der von Nikolay initiierten Diskussion über eMail, möchte ich mal den Punkt der vielen Informations- und Kommunikationswege aufgreifen.

U.a. haben wir mittlerweile:

* Frontseite mit Blog
* Forum
* Wiki
* EtherPad
* Mumble
* evt. bald auch LiquidFeedback oder Ähnliches
* eMail
usw usw usw


Also viele getrennt voneinander laufende Systeme, zwischen denen man als Nutzer hin- und herspringt.

Wenn z.B. Jemand ein Projekt bearbeitet, so schaut er ins Wiki, ebenso aber auch ins Forum, d.h. er muss ständig zwei verschiedene Stellen anlaufen um zu erkennen, ob sich da was verändert hat.

Noch viel problematischer gestaltet es sich für einen Besucher, der ja nicht mal weiß, dass es zu jedem Projekt auch im Forum eigene Subforen und Threads gibt.

Mein Vorschlag wäre, dass wir versuchen, alle Informationswege im Wiki zusammenlaufen zu lassen.
D.h.
- das Forum sowie auch andere Tools in die Projektseite des Wiki integrieren, z.B. unter Nutzung von IFRAMES.
- Änderungen (z.B. der letzten 30 Tage) im Wiki oder Forum werden ebenfalls auf der Projektseite im Wiki mittels IFRAME angezeigt bzw. eingebunden.
- Änderungen im Wiki mit Signaturen abzeichnen, so dass andere Nutzer erkennen können, wer wann welche Änderung vorgenommen hat.
- Einbindung eines Terminplanes, Meetings über Mumble, usw.
- EtherPad bei Verwendung ebenso einbinden.
- zu erwähnen wäre auch noch das Buchhaltungssystem, welches dann ebenfalls mit eingebunden wird.

Des Weiteren ging aus der Diskussion hervor, dass man einfach nicht so richtig bzw. zügig sehen kann, in welchem Status bzw. Fortschritt sich ein Projekt befindet.
Hier würde ich eine Art Entwicklungsstatusleiste oben auf der entsprechenden Projektseite vorschlagen, anhand derer man sofort erkennen kann, wo sich das Projekt gerade befindet.

All diese Informationen würde ich gerne auch auf der Main_Page mittels eines überlagerten dynamischen Menüs dem Nutzer präsentieren wollen.
D.h. der Nutzer soll schon auf der Hauptseite sofort erkennen, welche Projekte laufen, in welchem Status und Fortschritt die sind und idealerweise noch welche Ressourcen wie Spenden benötigt werden. Auf dieses dynamische Icon kann dann der Besucher klicken und gelangt dann auf die Projektseite mit allen zusammenlaufenden Informationswegen, vorgefiltert nach dem selektierten Projekt.

Um die Projektseite jedoch nicht zu sehr aufzublähen, wäre mein Vorschlag, dass man hierfür Diskussionsseite im Wiki nutzt und dort alle Informationswege zusammenlaufen lässt.

Dann hatte Achmed noch einen Punkt angebracht, nämlich den Punkt Software. Es ist denke ich wichtig, dass wir Softwaretechnisch ähnliche Voraussetzungen mitbringen.
U.a. kenne ich aus Erfahrung, dass wenn Jemand Dokumente mit MS Office bearbeitet, dies im Wiki hochlädt und der nächste es mit OpenOffice öffnet, er dann diverse unangenehme Nebeneffekte wie eine Umformatierung oder unvorteilhafte Darstellung bekommt.
Daher wäre durchaus zu überleben, ob man in den Projekten auch die dafür zu verwendende Software definiert bzw. vereinbart.

Wichtig finde ich, dass wenn wie OSE vertreten, wie dies auch im Bereich Software so leben versuchen sollten.
Dies bedeutet u.a. dass so manches Mitglied sehr stark darüber nachdenken sollte, auf seinem Rechner Linux zu installieren und sei es auch "nur" parallel.
Aber meine Erfahrungen zeigen mir, dass Jene die den Umstieg auf Linux gemacht haben, glücklich damit sind und nicht selten sagen, dass sie den Schritt hätten schon viel früher machen sollen.
Natürlich zeigt die Erfahrung auch, dass Linux an manchen Stellen noch etwas unausgereift ist und für einen Laien große Hürden auftauchen können, vor allem wenn man mit dem Terminal arbeiten muss, es keine grafischen applikativen Lösungen gibt.

dies wäre es fürs Erste.

Und bitte nicht mißverstehen, ich sehe es nicht als die hohe Prio an, sondern vielmehr als eine mittelfristige Perspektive und Zielsetzung.

TF

Achmed
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Re: Informationswege vereinen...

Beitrag von Achmed » Mo 25. Feb 2013, 16:04

Deine Idee die Informationswege zu vereinen halte ich für sehr wichtig und ausschlaggebend für die OSE,
Es ist nichts nerviger als sich täglich durch alle Nachrichten Portale durch zu klicken, mittlerweile schaue ich auch nur noch in mein E-Mail Postfach und hier ins Forum.
In die Goggle Groups schaue ich 1 bis 2 mal in 3 Monaten rein.
wenn man mit einem Klick eine Übersicht über alle Nachrichten hat, dann würde es eine menge Zeit einsparen.

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case
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Re: Informationswege vereinen...

Beitrag von case » Mo 25. Feb 2013, 16:22

Hi Sebastian,

Tony Ford hat geschrieben:Hallo Allerseits

angesichts der von Nikolay initiierten Diskussion über eMail, möchte ich mal den Punkt der vielen Informations- und Kommunikationswege aufgreifen.

U.a. haben wir mittlerweile:

* Frontseite mit Blog
* Forum
* Wiki
* EtherPad
* Mumble
* evt. bald auch LiquidFeedback oder Ähnliches
* eMail
usw usw usw

Also viele getrennt voneinander laufende Systeme, zwischen denen man als Nutzer hin- und herspringt.

Also, ich seh das alles nicht so kompliziert. Ich behaupte mal das ich halbwegs auf dem laufenden bin und für mich sind die beiden zentralen Medien, das Forum und das Wiki. Der Rest wird nur relativ selten benutzt, da schau ich sporadisch mal rein. D.h. der letzte Blogeintrag ist schon ein viertel Jahr alt. Mumble würde ich benutzen wenn ich an einer Konferenz teilnehmen wollte, üblicherweise hat Nikolay dann schon vorher im Forum das Meeting angekündigt und ich sehe ob die geplante Agenda für mich relevant ist. eMail benutze ich unabhängig von all dem für mich, sehe dort also auch wenn mal was gepostet wird. Bei Trello und anderen tollen Dingen die Nikolay im Laufe der Zeit so vorgeschlagen hat hab ich mich angemeldet und mir das kurz angeschaut, fands aber ziemlich unhandlich und für meine Zwecke auch nicht notwendig. Wegen meiner muss das alles nicht so kompliziert sein. Für mich ist wichtig, das im Wiki-Menu ein Link auf das Forum und auf den Blog existiert und in Forum und Blog entsprechend, und gut ist. Je mehr weitere Softwaren und Systeme eingeführt werden umso komplizierter wird das ganze, es ist als ob man versucht Feuer mit Benzin zu löschen.
Wenn z.B. Jemand ein Projekt bearbeitet, so schaut er ins Wiki, ebenso aber auch ins Forum, d.h. er muss ständig zwei verschiedene Stellen anlaufen um zu erkennen, ob sich da was verändert hat.
Ja, aber das sind auch die zwei einzigen Stellen. Im Forum wird über die Projekte diskutiert und im Wiki die bisherigen Projekresultate in etwas verdichteter und aufgehübschter Form dargestellt. Wenn ich im Wiki bin kann ich das Forum mit einem Klick über das Hauptmenu erreichen und umgekehrt. Ich habd a noch nie als unbequem oder unergonomisch empfunden.

Noch viel problematischer gestaltet es sich für einen Besucher, der ja nicht mal weiß, dass es zu jedem Projekt auch im Forum eigene Subforen und Threads gibt.
Naja, dann muss er halt mal ein bischen rumklicken, so schwer ist das doch nicht, vor allem wenn man sich für eine Sache interessiert. Es wird schlechterdings unmöglich sein, einem Besucher alle relevanten Infos zu allen Projekten auf einen Blick zu präsentieren ohne da er auch nur einen einzigen Mausklick machen muss. Und dazu hat man ja auch eine Maus .

Im Forum gibts eine gaanz klare Struktur: Zwei Hauptgruppen, die eine befasst sich mit Orga-Sachen, die andere mit den Projekten und letztere enthält zu den Projekten nochmal einzelne SUbforen. Das kann, wer des lesens mächtig ist, übrigens auch schon auf der Startseite des Forums deutlich erkennen. Desweiteren kann er erkennen, in welchen Threads zuletzt etwas gepostet wurde. Es gibt Millionen toller Projekte im Internet, die mit so einer Forumsstruktur prima zurechtkommen und tolle Dinge auf die Beine stellen. Wenns bei uns nicht ganz dolle flutscht, dann hat das mit Sicherheit nix mit der Struktur der Boards im Forum zu tun, sondern vielleicht eher etwas damit, das in der ersten Hauptgruppe, dem Orga-Bereich, ständig etwas gepostet wird, und in der zweiten Hauptgruppe, der Projektgruppe, nur ganz selten.

Sorry, wenn ich das hier mal so sage, aber das ist m.E. eh das Hauptproblem, 90% aller Bemühungen richten sich auf organisatorische Dinge, so lange bis, wie in der von Dir erwähnten Mail, die ersten User anfangen zu sagen, das sie so löangsam bei dem ganzen Durcheinander nicht mehr durchblicken und dann kreist die Debatte wieder darum, wie man das Durcheuinander mittels Einsatz von noch mehr Software besser organisieren kann ;)

Meiner Ansicht nach ist weniger manchmal mehr.
Mein Vorschlag wäre, dass wir versuchen, alle Informationswege im Wiki zusammenlaufen zu lassen.
D.h.
- das Forum sowie auch andere Tools in die Projektseite des Wiki integrieren, z.B. unter Nutzung von IFRAMES.
Ich hab zwar keine Ahnung was IFRAMES ist aber zumindest ist es nichts, was ich bislang vermisst habe. Es gibt einen Link auf das Forum im Wiki-Hauptmenu auf der linken Seite und dieser ist ständig präsent, auch wenn man auf der Projektseite oder irgendeiner anderen Seite im Wiki ist. Das ist doch ok, und besser gehts nicht.
- Änderungen (z.B. der letzten 30 Tage) im Wiki oder Forum werden ebenfalls auf der Projektseite im Wiki mittels IFRAME angezeigt bzw. eingebunden.
- Änderungen im Wiki mit Signaturen abzeichnen, so dass andere Nutzer erkennen können, wer wann welche Änderung vorgenommen hat.

Beides befindet sich ebenfalls im Wiki im Hauptmenu auf der linken Seite unter "letzte Änderungen" und geht sogar nicht nur über drei Tage sondern alle Änderungen seit Anbeginn, ich kann mir sogar die Unterschiede aller Änderungen anzeigen lassen. Und es ist auch erkennbar, wer wo, und wann was geändert hat. Übrigens ist das eine Option die ich regelmässig und häufig nutze, um mich auf dem laufenden zu halten. Also auch hier alles vorhanden, man muss es halt nur nutzen und es ist bereits im Hauptmenu.
- Einbindung eines Terminplanes, Meetings über Mumble, usw.
- EtherPad bei Verwendung ebenso einbinden.
Wenn so wie bisher entsprechende Terminankündigungen weiterhin auch im Forumbekannt gegeben werden, dann bekomme ich das automatisch mit, wenn ich die neusten Msgs anschaue. Und jemand der das Forum nicht regelmässig sonernnur gelegentlich frequentiert wird solche Ankündigungen in dem entsprechenden Orga-Board finden können.
- zu erwähnen wäre auch noch das Buchhaltungssystem, welches dann ebenfalls mit eingebunden wird.
Das kann ich im Wiki über die Spendenseiten erreichen wenn ich auf die spenernamen klicke. OK, das könnte man vielleicht noch etwas deutlicher verlinken, am besten auch auf den Spendenseiten. Aber es ist auch eine Sache, die ich mir höchst selten bis gar nicht anschaue, da ich schon darauf vertraue, das das korrekt verwaltet wird, aber es ist halt gut nach aussen diesbezüglich Offenheit zu demonstrieen. D.h. es ist wichtig das diese Seiten vorhanden sind, aallein dieser Umstand, aber das heist nicht das man da häufig reinschaut.
Des Weiteren ging aus der Diskussion hervor, dass man einfach nicht so richtig bzw. zügig sehen kann, in welchem Status bzw. Fortschritt sich ein Projekt befindet.
Naja, wer des lesens mächtig ist ... es gibt als klaren Bestandteil jeder Projekthauptseite den Punkt "Roadmap und Log" mit den Unterpunkten "Aktueller Entwicklungsstatus", "Todo next" und "open Tasks", also besser einfacher und direkter gehts doch nicht. Darüber hinaus kann man ins Forum auf das jeweilige Projektboard gehen und schauen was da so zuletzt gepostet wurde.
Hier würde ich eine Art Entwicklungsstatusleiste oben auf der entsprechenden Projektseite vorschlagen, anhand derer man sofort erkennen kann, wo sich das Projekt gerade befindet.
Diesen Vorschlag finde ich ganz nett, sowas hatte ich für uns auch mal eingerichtet (gibts ja auch bei OSE-US), es wurde dann aber von jemand anderem entfernt und liegt seitdem verschütt. Musst Du nur benutzen und findest es hier:

https://wiki.opensourceecology.de/wiki/ ... jektmatrix
All diese Informationen würde ich gerne auch auf der Main_Page mittels eines überlagerten dynamischen Menüs dem Nutzer präsentieren wollen.
Bin kein Freund von Dynamischen Menus, die Erfahrung zeigt, das sie selten 100% kompatibel zu allen Browsern sind und oft beeinträchtigen sie auch die Performance. Jedenfalls war das zu meiner Zeit so, vielleicht ist es heute anders. Aber je simpler eine Sache ist, desto robuster (z.B. bei Änderungen) und weniger fehleranfällig, unkomplizierter ist sie meist auch.
D.h. der Nutzer soll schon auf der Hauptseite sofort erkennen, welche Projekte laufen, in welchem Status und Fortschritt die sind und idealerweise noch welche Ressourcen wie Spenden benötigt werden. Auf dieses dynamische Icon kann dann der Besucher klicken und gelangt dann auf die Projektseite mit allen zusammenlaufenden Informationswegen, vorgefiltert nach dem selektierten Projekt.
M.E. ist das eine Info, die erst ab der Projektseite verfügbar sein sollte und da ist sie auch vorhanden. Wie gesagt, man muss nicht sämtliche Infos auf der Hauptseite verfügbar haben und es ist auch (schlechterdings nicht möglich), viel wichtiger ist, das das, was dort steht, kurz prägnant und vor allem ohne Redundanzen ist und man gezielt von da aus in die Tiefe navigieren kann. Wenn man es dennoch haben möchte könnte man dazu die oben genannte Projektmatrix benutzen (so wie es auch bei OSE-US gemacht wird), aber m.E. reichen auf der Hauptseite die Projektlinks im obigen Hauptmenu und es macht eher Sinn die Projektmatrix dann auf den einzelnen Projektseiten einzublenden. Oder so ähnlich.
Um die Projektseite jedoch nicht zu sehr aufzublähen, wäre mein Vorschlag, dass man hierfür Diskussionsseite im Wiki nutzt und dort alle Informationswege zusammenlaufen lässt.
Wozu eine Seite die einen ganz bestimmten Zweck erfüllen soll zweckentfremden ? Es kostet doch nichts für sowas eine eigene Seite zu generieren. Und abgesehen davon gibts die ja auch schon. Im Hauptmenu oben gibt es den Link "Kommunikation" und m.E. ist dies genau die richte Seite, um die von Dir aufgezählten Dinge sinnvoll und am richtigen Platz unterzubringen ... und es wäre dann sogar mit einem einzigen Klick ab Startseite zu erreichen.
Dann hatte Achmed noch einen Punkt angebracht, nämlich den Punkt Software. Es ist denke ich wichtig, dass wir Softwaretechnisch ähnliche Voraussetzungen mitbringen.
U.a. kenne ich aus Erfahrung, dass wenn Jemand Dokumente mit MS Office bearbeitet, dies im Wiki hochlädt und der nächste es mit OpenOffice öffnet, er dann diverse unangenehme Nebeneffekte wie eine Umformatierung oder unvorteilhafte Darstellung bekommt.
Daher wäre durchaus zu überleben, ob man in den Projekten auch die dafür zu verwendende Software definiert bzw. vereinbart.
Ich stimme Dir zu, aber m.E. ergibt sich das mehr oder weniger automatisch. Wenn ich einen Schaltplan und ein Layout wie etwa für Willssen generiere und ins Wiki stelle, und das Ding ist mit Eagle erstellt, dann muss ich mir entweder die Windows oder die Linux-Version von Eagle installieren um damit arbeiten zu können. Wenn es mit gEDA gemacht wurde, dann halt gEDA. Und wenn es mit Eagle erstellt wurde und ich finde es der Mühe wert, weil mir gEDA besser gefällt, es nach gEDA zu portieren, dann stelle ich anschliessend die gEDA-Version neben die Eagle-Version ins Wiki. Und falls sich keiner diese Mühe machen will, dann wars wohl auch nicht so wichtig das in beiden Versionen zu haben ... ;) Es regelt sich also quasi von selbst, bzw. die Entwickler entscheiden individuell welche Software sie verwenden möchten.

Es gab aber bereits Diskussionen darüber, mit einigen Fürs und Wieders die irgendwo alle ihre Berechtigung hatten. Mein Fazit daraus: Achmeds Software-Listungen sind auf jedenfall gut und richtig und sollten, auch gemäß unseren Inhalten und unserer Opensource Verbundenheit wo immer es geht zum Einsatz kommen, also sind sozusagen das empfohlene Mittel der Wahl, und wenn es partout nicht anders geht, dann kann man halt auch mal sowas wie Eagle verwenden, was dann aber tendenziell eher die Ausnahme als die Regel sein sollte. Ich denke aber, das ist den meisten Beteiligten auch von sich aus klar, bzw. sehen die auch so.
Wichtig finde ich, dass wenn wie OSE vertreten, wie dies auch im Bereich Software so leben versuchen sollten.
Dies bedeutet u.a. dass so manches Mitglied sehr stark darüber nachdenken sollte, auf seinem Rechner Linux zu installieren und sei es auch "nur" parallel.
Aber meine Erfahrungen zeigen mir, dass Jene die den Umstieg auf Linux gemacht haben, glücklich damit sind und nicht selten sagen, dass sie den Schritt hätten schon viel früher machen sollen.
Das zeigen meine Erfahrungen auch, aber man kann niemanden zwingen. Sinngemäß gilt aber ungefähr das gleiche wie oben, das wird sich auf natürliche Weise regeln. Ein Windows-Benutzer der ständig sieht ds bei anderen Sachen gut laufen und bei ihm nicht wird wohl irgendwann mal nachdenklich. Abgesehen davon ist heutzutage inzwischen so, das es viele wichtige Softwaren sowohl in Linux als auch in Windows-Versionen gibt, so das die Auswahl des Betriebssystems nicht mehr ganz so misson-critical ist.
Natürlich zeigt die Erfahrung auch, dass Linux an manchen Stellen noch etwas unausgereift ist
??? Ähm ...gestatte mir ein silberhelles Bühnenlächeln ;) Linux ist Unix und Unix existiert seit Ende der 60er Jahre und war schpn Anfang der Achtziger, als WIndows erstmalig auf der Bildfläche erschien schon wesentlich ausgereifter als Windows es vermutlich jemals sein wird .... allein schon deshalb, weil die Unixentwicklung schon seit jeher dem Open-Source-Gedanken verbunden war, ergo also eine gigantische Vielzahl von Entwicklern die Sache verbessern udn etwaige Bugs fixen können, was bei Windows als closed Source nicht der Fall ist. Wenn bei Windows überhaupt irgendwas funktioniert dann deswegen, weil sie es in der Unix-Welt abgekupfert haben. ;) Aber das ist nur meine persönliche Meinung ;)
und für einen Laien große Hürden auftauchen können, vor allem wenn man mit dem Terminal arbeiten muss, es keine grafischen applikativen Lösungen gibt.
Mag sein, aber für die meisten Anwendungen die der Laie benötigt gibts grafische Varianten und wirklich notwendig wird die Shell eher bei administrativen Arbeiten, mit denen der Laie eh überfordert ist. Es gibt ja ein altes Sprichwort, das besagt, das sich niemand "root" nennen sollte, der nicht imstande ist, mit dem "vi" umzugehen ;) OK, das sind Sprüche, aber es sind zumindest zwei Kernchen Wahrheit drinne: 1. der vi ist für Einsteiger wirklich die Hölle ;) und 2. da Unix schon immer ein Netzwerkorientiertes OS war, ist es von Vorteil wenn man imstande ist alle administrativen Arbeiten auch in einer rein textorientieten Umgebung auszuführen, d.h., mit der Shell. Darüberhinaus ist die Shell noch ein mächtiges Tool, welches zB. auch dem Programmierer hilft, z.B. wenns darum geht mal eben mit einem einfachen Shell-Script gigantische Datenmengen durchzunudeln. Und mit nem Dreizeiler man sich manchmal drei Tage Programmierarbeit-Arbeit sparen, vorausgesetzt, man beherrscht die Sache und weiss was man tut. Aber das sind Sachen die für den Laien im Sinne von Endanwender meist ohnehin nicht relevant sind bzw. für OSEG wirds in den meisten Fällen reichen, einfach nur die Endanwendungen zu nutzen und die wiederumgibts dann auchmeist mit grafischer Oberfläche und oft auch sowohl unter WIndows als auch Linux, wie schon angemerkt.


OK, das war jetzt mal wieder etwas ausschweifender geworden als geplant, was ich mir nachzusehen bitte.

Gruss, Oliver
--- Man wächst nur, indem man etwas zuende bringt und etwas anderes beginnt ---

Mein Blog: http://makeable.de
OpenEcoLab-Charta: http://openecolab.de

Tony Ford
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Re: Informationswege vereinen...

Beitrag von Tony Ford » Mo 25. Feb 2013, 19:10

@case

lasse es mich dir zeigen, wie man sowas vereinen kann.
U.a. habe ich ein solches dynamisches Menü schon fast fertig und auch ein Projekttemplate bin ich ab erarbeiten.
Die Diskussionsseite sollte im Wiki auch zum Diskussionsforum führen, damit wird also nix zweckentfremdet.
Nur möchte ich da auch gleich andere kommunikative Dinge mit einbinden.

Des Weiteren wäre es auch denkbar, eine individuelle Lösung zu erarbeiten, d.h. für jene die mit einem dynamischen Menü nix anfangen können, die können auf Text umstellen.

Ich denke sowas lässt sich mit Worten nur schwer wiedergeben, sowas muss man mal annähernd gesehen zu haben, um zu sehen, was ich damit meine.

Klar gelangt man mittels eines Klicks ins Forum, doch stelle dir vor, du hast 100 verschiedene Projekte und 100 Subforen, dann wird es immer unübersichtlicher vor allem für den Besucher.
Mein Motto ist es daher, dass die Informationen zum Besucher kommt und nicht umgedreht, der Besucher sich die Informationen zusammensuchen muss.

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Re: Informationswege vereinen...

Beitrag von Tony Ford » Mo 25. Feb 2013, 19:35

und nicht zu vergessen, wir dürfen nicht nur von uns selbst ausgehen, wie gut wir uns zurechtfinden oder ansprechend es für uns ist.

Eine Vielzahl von Menschen tickt denke ich etwas anders als wir, die surfen hier mal durch und wenn die nirgendwo "hängen" bleiben, dann surfen die glatt an OSEG vorbei.

Und Apple macht es denke ich vor, wie man Leute in den Bann zieht, nämlich indem man ihre Neugier weckt.
Neugier wiederum weckt man nachweislich eben relativ wenig durch viel Text, sondern sehr viel mehr durch Effekte und wenig pregnanten Informationen auf möglichst noch einer einzigen Bildschirmseite.

Wiegesagt ich habe eine solche Lösung schon fast fertig um sie als Idee präsentieren zu können.
Des Weiteren würde ich für Jene, welche diese Effekte nicht haben wollen und ein simples funktionelles Menü bevorzugen, die Möglichkeit zur Umschaltung geben.
Ebenso könnte man dies für nicht getestete Browser so einrichten, dass dann ein einfaches Menü geladen werden würde.

TF

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Re: Informationswege vereinen...

Beitrag von case » Mo 25. Feb 2013, 20:42

Hi Sebastian,
lasse es mich dir zeigen, wie man sowas vereinen kann.
U.a. habe ich ein solches dynamisches Menü schon fast fertig und auch ein Projekttemplate bin ich ab erarbeiten.
Na denn man zu. Ich wollte Dir die Sache ja auch nicht mies reden sondern eher etwas Mühe ersparen.
Tony Ford hat geschrieben:und nicht zu vergessen, wir dürfen nicht nur von uns selbst ausgehen, wie gut wir uns zurechtfinden oder ansprechend es für uns ist.
Tja, ganz offensichtlich, wie mir durch die Msg von Achmed (die hatte der schon abgeschickt als ich bei meiner noch am tippern war) inzwischen schon klargeworden ist. Ich bin halt soon bischen wie ein alter Dinosaurier und mag solide und einfache Strukturen statt klickibunti, weil sich damit nach meiner Erfahrung am ehesten langfristige Stabilität erreichen lässt. Bzw., was die Navigation angeht, Ergonomie und Systematik. Aber ich will mich auch nicht mit Gewalt der Evolution in den Weg stellen ;) die wird schon ihren Weg finden.

Gruss, Oliver
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Re: Informationswege vereinen...

Beitrag von cls » Mo 25. Feb 2013, 22:47

IFrames considered harmful:
They break the one-document-per-URL paradigm, which is essential for the proper functioning of the web (think bookmarks, deep-links, search engines, ...).
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Re: Informationswege vereinen...

Beitrag von Tony Ford » Di 26. Feb 2013, 12:32

Gut nach einiger Überlegung ist es vielleicht erstmal besser, nur die bestehenden Seiten evt. noch etwas zu optimieren und diese Sache erstmal ruhen zu lassen.

TF

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