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Ein Brennstoffzellen-ähnliches System zur langfristigen Energiespeicherung / A semi-fuelcell system for energy storage
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case
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Re: Spenden Zn0

Beitrag von case » Fr 15. Feb 2013, 15:31

Hi Sebastian,
Tony Ford hat geschrieben:Mir geht es ebenfalls um eine autarke Versorgung. Vorstellbar finde ich hier eine Selbstversorgung aber auch eine örtlich begrenzte Versorgung z.B. Zusammenschluss mehrerer Häuser, Betriebe, usw.
Dies wird jedoch nur möglich werden, wenn man Energiepuffer hat, da das große Stromnetz als Energiepuffer / Ausgleich entfallen würde.
Absolut. Darum finde ich dieses Projekt auch so wichtig. Und "normale" Batterien entfallen für diese Aufgabe, da sie fast genauso teuer sind, wie die gesamte Menge an KWh, die Du während der Lebensdauer der Batterie darin speichern kannst. Was nutzt mir selbsterzeugte Solarenergie, wenn ich für die Speciherung pro KWh genausoviel bezahlen muss, wie mich die KWh beim örtlichen Stronkonzern kostet ?

Was wir also dringend brauchen ist eine Art von Batterie, oder wie in unserem Fall Brennstoffzelle, deren Lebensdauer nicht nach ein paar hundert Zyklen erschöpft oder aufgebraucht ist, sondern quasi unendlich ist, oder zumindest um Größenordnungen höher.
Falls du Hilfe bei dem Projekt brauchst, dann einfach schreiben. Ich bin zwar in diesem Bereich nun kein Experte, doch kann ich mich da in meinem Umfeld umhören.
So wie ich aber gelesen habe, läuft das Projekt auf Hochtouren. :)
Naja, "Hochtouren" sind es aufgrund Zeitmangel leider nicht, aber zumindest tut sich, wenn auch in kleinen Schritten, kontinuierlich was, das ist schon was wert.

Prinzipiell ist das Projekt so angelegt bzw. angedacht, das als erstes mal eine Art gemeinsamer Plattform entwickelt werden soll um eine einheitliche Grundlage zu schaffen. Der Kathodentester ist so eine Art Vorversion davon, der dan folgende Haupt-Prototyp ist gerade im Entwurf.

Beide sollen ausser proof of concept vor allem auch bezwecken, das jeder, der bei dem Projekt mitmachen möchte, zum einen schon eine Bauanleitung hat, wie er sich möglichst kostengünstig eine Testumgebung bauen kann, und zum andern, damit dann alle Beteiligten auch ihre Testergebnisse untereinander vergleichen können und nicht etwa aufgrund unterschiedlicher Zellen die Ergebnisse erst umgerechnet werden müssen (z.B. auf eine andere Kathodengröße usw.) oder auch gar nicht vergleichbar sind.

Sobald dieses Stadium erreicht ist erhoffe ich mir eine Beschleunigung des Entwicklungs- und Optimierungs-Prozesses da nun unabhängig voneinander mehrere Leute verschiedene Parameter variieren und testen bzw. optimieren können.

Soweit der grobe Ausblick.

Gruss, Oliver
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