OSEG 3D-Drucker

Ein Baukasten-System mit genormten (Metall-)Bauteilen für Entwicklung und Prototyping von kleineren Maschinen. / A Metal Construction Set for prototyping and fast devolpment of small devices.
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J.R.I.B.
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Re: OSEG 3D-Drucker

Beitrag von J.R.I.B. » So 11. Jan 2015, 23:57

Ha, where they fail, you just fix it. You provide answers.
Anders wäre es mir z.B. kaum möglich gewesen, mir eine spezielle Sprinter-Version für meinen Bohrautomaten, also eine CNC-Fräse, zurechtzustricken, welche z.B. unterstützt, das bei meinem Bohrautomaten *jede* Achse symetrisch durch zwei Motoren angetrieben wird. Das ist etwas das es ansonsten weder bei irgendeinem Drucker noch bei irgendeiner CNC-Fräse gibt und von daher eine Selbst-Strick-Lösung erforderte und Sprinter war dafür ideal.
Awesome.

Was bedeutet, das dieser zusätzliche Host-PC nun nicht länger benötigt wird, denn alles was der kann, kann der BeagleBoneBlack mit seinem Linux auch.

Dh., externer-Host-PC + Arduino + RAMPS-Platine sind hier verschmolzen zu BeagleBoneBlack + Cape (TBone).

Gleichzeitig wird damit die 8-Bit AVR Arduino-Plattform durch eine 32-Bit AVR ARM-Cortex Plattform ersetzt, entspricht also nach maßstäben der 3D-Drucker-Welt einer Steuerung der nexten Generation - also ein brandheisses Eisen ;) Abgesehen von weiteren Features beitet sich durch diesen Shift von 8-Bit auf 32-Bit auch ein Geschwindigkeitsvorteil. Und bezogen auf neue Features hat speziell das TBone mit seinen Trinamic-Treiberchips nochmals die Nase vorn.
Exactly, and as Linux has capability to run LinuxCNC which itself can slice/convert 3D model to GCode and convert this into Step and Direction signals, this can be further simplified.

Selling 3-people-thesis (hardware, software, porting Marlin to 32bit?) for 20000€ is really smart. :) Hope they can spend more time on nice ecological islands now. Well done. This university and these 3 people are quite smart. I'd love my university to also publish (no, not sell) the teacher's project. Though I must say, I'm very pleased with my university fellows/chefs too. They are good guys and gals, always warm-hearted and don't have it any easier in these overwhelming data masses + time shortage.

A drone project that almost drove me crazy and occupied me the whole of December, I still have to deliver, while me myself I'm still waiting for RODOS + Teacher's project, though for the 1st that depends on DLR too and for the latter I not really provided instructions for future development, thus it's my turn here too to further develop it. And I wish time would allow it, because teacher's situation must improve, as there's a lot of redundancy and turns out history shows that what you tell the young generation will form your future statespeople.)


Btw. Did how are the plans on testing this board. I'm also interested in their auto-endstop detection.
The Encoder looks like feedback, is there explanation? Or perhaps something in the code?

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case
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Re: OSEG 3D-Drucker

Beitrag von case » Mo 12. Jan 2015, 01:58

Hi Jan,
Selling 3-people-thesis (hardware, software, porting Marlin to 32bit?) for 20000€ is really smart. :) Hope they can spend more time on nice ecological islands now. Well done. This university and these 3 people are quite smart. I'd love my university to also publish (no, not sell) the teacher's project. Though I must say, I'm very pleased with my university fellows/chefs too. They are good guys and gals, always warm-hearted and don't have it any easier in these overwhelming data masses + time shortage.
Haeh ? Ich habe keine Ahnung wovon Du da sprichst, vermute aber, es hat irgendwas mit den Betriebern des Tbone-Projekts zu tun. ;) Und vielleicht mit Ironie ?
A drone project that almost drove me crazy and occupied me the whole of December, I still have to deliver, while me myself I'm still waiting for RODOS + Teacher's project, though for the 1st that depends on DLR too and for the latter I not really provided instructions for future development, thus it's my turn here too to further develop it. And I wish time would allow it, because teacher's situation must improve, as there's a lot of redundancy and turns out history shows that what you tell the young generation will form your future statespeople.)

Wieder keine Ahnung ;) Du baust grad ne Drone ? Cool, ... ich hab seit längerem hier einen Hubsan rumliegen, aber hatte auch noch keine Zeit damit zu spielen ;)

Das mit dem Rodos haut mich auch grad nicht vom Hocker, ich weiss das Du früher schonmal davon gesprochen hast und das es wohl ne Art Robot-OS ist.
Ansonsten hab ich das Gefühl, das es irgendwie ne Art von Altlast für Dich ist, der Du Dich aber grad nicht entziehen kannst, weil Du nebenbei damit etwas Geld verdienst ?
Btw. Did how are the plans on testing this board. I'm also interested in their auto-endstop detection.
The Encoder looks like feedback, is there explanation? Or perhaps something in the code?
[/quote]



Also, Stand der Dinge ist, ich hab das Teil grad hier rumliegen, aber im Mom null Zeit mich damit zu befassen, weil ich grad tief im Solarbox projekt drinne bin und dies auch für wichtiger erachte.

Mittelfristig würde ich es aber gerne einsetzen als Steuerung für nen OSEG-3D-Drucker oder eine OSEG-Fräse, da hätte man ja schonmal einen Teil des Materials. Fräse ist wahrscheinlich sinnvoller, wegen der 4A ==> dicker Steppermotor, der könnte auch sowas wie nen Torchtable betreiben.

Also, ursprünglicher Plan war, das als nen Bestandteil einer Referenz-Implementation für eine OSEG-Maschine zu verwenden. Im Mom seh ich das allerdings etwas differenzierter, weil das Tbone, obwohl es mir gut gefällt und von den Features her überlegen ist, anscheinend keinen sonderlich großen Widerhall innerhalb der 3Ddrucker und CNC-Community hervorgerufen hat. Mein Gefühl ist, das hier einfach der Beagleboneblack von neueren Entwicklungen, wie zB. dem Odroid (der ne bessere Grafik hat), überrundet worden ist, sowas kann manchmal in der Evolution passieren. Andererseits ist das Tbone seinerseits ebenfalls nur ne referenzimplementation, was eigentlich dabei im Vordergrund steht, das sind diese Trinamics chips (die damit promoted werden sollten), und ichhab ja auch auf den kleinen Treiber als Werbegeschenk hingewiesen ... diesem Ding würde ich schon eher ne große Zukunft zubilligen und darauf auch ne OSEG-Entwicklung basieren lassen. Soll heissen, ich könnte mir da eher vorstellen, das es den demnächst mal zu kaufen gibt, aber vielleicht nicht unbedingt das Tbone selbst.

Von daher würd ich gern mehr darüber erfahren. Mein letzter Infostand als Backer war, dass die irgendwo ne Community-Website einrichten wollten, was für mich der Anlaufpunkt wäre, mehr darüber zu erfahren. Und da würden dann wahrscheinlich auch die Sourcen verfügbar gemacht werden.

Aber unabhängig davon, ursprünglich hatte ich mal vor, das Tbone als Steuerung für meinen Bohrautomaten http://wiki.opensourceecology.de/Bohrautomat
testweise einzusetzen. Aber da dieser andererseits mit den Powerlolu-Treibern gut bestückt ist und damit läuft, will ich glaubich eher nicht daran rühren sondern den lieber so wie er ist in einen produktionsfähigen Zustand (zwecks Herstellung von UniProKut-teilen) zu versetzen - never chancge a runningsystem ;) und das Tbone lieber für einen3D-Drucker oder eine weitere CNC-Fräse verwenden, also, quasi als Material, was man schomal (kostensenkend) parat hat.

Soll heissen, obwohl der Bohrautomat (nach in paar kleinen Optimierungen) wahrscheinlich dazu imstande ist, das zu tun was er soll (UniProKit-Teile herstellen)m seh ich den dennoch nicht als Referenz-Implementation für die OSEG-Fräse (deswegen hab ich auch weiter keinen Aufwand mehr in eine Doku im Sinne einer konkreten Nach-Bauanleitung gesteckt). Dazu hat er ein paar konstruktive Schwächen zuviel, aber immerhin hab ich aus diesem Projekt ein paar Dinge gelernt, die ich beim nächstenmal anders machen würde.

Mein Wunschtraum wäre, ein referenzmodell für einen 3DDrucker und eine Fräse zu haben, die eine OSEG-Entwicklung sind, und - gaaanz wichtig -- das einige Leute hier, also zB. Du, oder ich, so ein Ding zuhause stehen haben und produktiv einsetzen können. Soll heissen, dass jeder von uns das Gleiche Ding hat und nicht jeder was anderes.

Im Mom hab ich aber keine Zeit mich darum zukümmern, zum einen drückt mich die noch zu erldigende Buchhaltung und zum andern ist die SolarBox-Entwicklung m.E. gerade wichtiger, bzw. ich bin da grad mittendrin. Das ändert aber nix an der Grundaussage, das ein OSEG-Drucker und eine OSEG-Fräse sinnvoll und wünschenswert wären und drtingend benötigt würden.

Gruss, Oliver
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J.R.I.B.
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Re: OSEG 3D-Drucker

Beitrag von J.R.I.B. » Di 13. Jan 2015, 00:36

Das mit dem Rodos haut mich auch grad nicht vom Hocker, ich weiss das Du früher schonmal davon gesprochen hast und das es wohl ne Art Robot-OS ist.
Ansonsten hab ich das Gefühl, das es irgendwie ne Art von Altlast für Dich ist, der Du Dich aber grad nicht entziehen kannst, weil Du nebenbei damit etwas Geld verdienst ?
I've done hardware, but this time it's been crazy coding in typo3 ... for drone project. Problem is, university uses deprecated old major version, where everything is different - and basically no old code works in the new 6.x typo versions. You probably get the point. Few guidance, read code and figure out yourself. Over the course of the last year I've attacked this task a multitude of times - always thinking within a week or so I can push that through. haha. Life thinks different. Things break. Longevity is seldom (not only in modern electronics or the microcontrollers like you mentioned).

That's the reason why I like RODOS, it's running even on very small and low-power uC, it's a C++ operating system needing almost no resources, tiny RAM and ROM. And it prevents reinventing the software wheel. I guess millions of coders rewrite programs that already existed or things that repeated over and over (e.g. low-level register handling). A lot of time could have been saved if Arduino had used proper C++ and RODOS and not a subset of some language. But well ... RODOS has somehow missed the train. It's probably too late. (No, I don't earn money with that, I'm working for a commune and am just on holidays currently. These projects I mentioned still are remainders from university jobs that I had occupied. Wish I had warp drive. :roll: )

=> If possible I use Linux. If hardware resources not allow, I put out dusty but code-redundancy-reducing RODOS. (unless the task is trivial)


Mittelfristig würde ich es aber gerne einsetzen als Steuerung für nen OSEG-3D-Drucker oder eine OSEG-Fräse, da hätte man ja schonmal einen Teil des Materials. Fräse ist wahrscheinlich sinnvoller, wegen der 4A ==> dicker Steppermotor, der könnte auch sowas wie nen Torchtable betreiben.
Sign the torch table bit. The Lasersaur is so crazy expensive and really, I am not convinced. We could use TBone on the OSE torch table - there once was activity. Yet another project I hope someone else will tackle. Because me too I prefer working on energy projects! The other projects literally just tie us down ... we'll need to fight us free.

Agree the solar box is important, summer is close!



Apropos, I found something similar to your epic linear sliders: (no less epic, easier to manufacture/get the parts, but way more parts)
http://reprap.org/wiki/Cheapskate

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case
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Re: OSEG 3D-Drucker

Beitrag von case » Fr 16. Jan 2015, 07:18

Hi Jan,
J.R.I.B. hat geschrieben: Apropos, I found something similar to your epic linear sliders: (no less epic, easier to manufacture/get the parts, but way more parts)
http://reprap.org/wiki/Cheapskate
Danke, kannte ich zwar schon, aber Du sprichts da einen wichtigen Punkt an.

Cheapskate hat ein Problem: Wenn Du mit Stahlkugellagern auf ner Alu-Schiene rumfirgelst, dann lebt die nicht lange.

Diesem Problem begegnet Makerslide (die Basis für Shapeoko) https://www.kickstarter.com/projects/93 ... ing-system mit Rädern ("V-Wheels") aus Delrin und einem speziellen Extrusions-Profil aus Alu. Auf diesen Zug sprang auch OpenRails http://www.thingiverse.com/thing:24886 auf, mit der Verbesserung, dass die V-Schiene an ein Standard T-Slot-profil angeschraubt werden konnte.

Nett, aber eine wirkliche Verbesserung hätte darin bestanden die Anschraub-Schiene aus Stahl zu machen und damit für Stahl-V-wheels geeignet. Aber vielleicht dachten die sich, das mit einem proprietären Alupiofil mehr Geld zu verdienen sei; jedenfalls war Openrails eher kurzlebig und stattdessen entwickelten die Openrails-Macher Vslot http://openbuildspartstore.com/openbuil ... wheel-kit/ (und firmierten fortan unter OpenBuilds), was den V-Wheel Ansatz quasi umkehrt und - ich weiss nicht wie ich das sagen soll, von einem konkaven V im Rad zu einem konvexen V überging, wobei gleichzeitig das Extrusion-Profil vereinfacht wurde, indem es einen V-förmigen "Nutenrand" bekam. Aber hauptsache man hat weiterhin ein proprietäres Profil (wobei das nicht ganz stimmt, es ist durchaus Opensource, nur nutzt das keinem was ;)), was man teuer verkaufen kann.

Die Räder waren weiterhin aus Delrin. Wenn man sich nun also diesbezüglich damit abgefunden hat, dass die ganze Sache demzufolge eher für leichtgewichtige Anwendungen geeignet ist, ist Vslot an sich ein geniales System, siehe http://openbuilds.com . Auch das ganze drumrum ist sehr gut gemacht, z.B. die Doku, die Entwicklung der Mini-Wheels http://openbuildspartstore.com/mini-v-wheel-kit/ und die Konstruktionsbeispiele.

Wär da nicht die Sache mit dem proprietären Profil.

Mein Gedanke ist nun folgender: Wenn man sich unser Standard Bosch-Rexroth Profil mal genauer betrachtet, dann ist da am Nutenrand ein kleiner Versatz, wie eine Treppenstufe. Das sieht man zB. auch hier:

Bild

Ich frage mich, ob ein V-förmiges Wheel (konvex) auf dieser Stufe nicht genausogut laufen würde, als wenn die Stufe abgeschrägt wäre, wie beim proprietären V-Slot Profil. Genaugenommen hätte es sogar weniger Reibungsfläche, da es auf jeder Seite nur mit zwei Punkten Berührung hätte.

Wahrscheinlich würden sich an diesen zwei Punkten zwei leichte Riefen in der Schräge des Delrin-Wheels bilden, aberf dadurch hätte es m.E. sogar eine etwas präzisere Führung. Also sozusagen eine leicht stufenförmige anstatt der schrägen.

Langere Rede kurzer Sinn: m.E. müssten die V-Slot-Wheels auch problemlos in einem (kostengünstigeren) Standard-Profil laufen, da scheint nur bislang noch niemand draufgekommen zu sein, stattdessen benutzen die alle die (teuren) V-Slot-Profile ;)

Einziges verbleibendes Problem: Die V-Wheels sind nirgends zu bekommen :( zumindest wüsste ich nicht wo. Man könnte aber fürs erste die von OpenBuilds verwenden, bis man eine günstige Quelle findet oder aber imstande ist die selbst herzustellen. Sind zwar auch nicht gaaanz billig, aber zumindest hätte man dann schonmal das teure Profil gespart.

Und ab dann könnte man die übrigen V-Slot/OpenBuilds Teile entweder 1:1 nutzen oder vielleicht noch etwas anpassen, aber ich glaube die müssten schon so direkt passen.

Und abgesehen von der Geldmacherei (und die ist legitim) bietet OpenBuilds sehr viele gute Konzepte (z.B. die Exzentermuttern), aktive Weiterentwicklung (z.B. die Mini-Wheels), schöne Doku (an der ich besonders schätze, dass da richtige Konstrtuktionszeichnungen mit Maßen existieren), eine aktive User-Community, und sehr viele schöne Konstruktionsbeispiele. z.B. die OX-Fräse, quasi dasselbe wie Shapeoko, nur halt mit V-Slot.

Achja, und nicht zu vergessen: Waschechter OpenSource, daran hält sich Openbuilds peinlich genau.

Eine preisgünstigere und gleichzeitig nach allen Seiten hin offenere Fräse wird man derzeit nirgends bekommen.

Einzige Einschränkungist, dass Shapeoko und OX ihres Zeichens rein auf Zahnriemen basieren und damit eher für etwas leichtgewichtigere Anwendungen geeignet sind, aber es ist fraglich ob das in der Praxis wirklich so gravierend ist; immerhin hab ich schon Videos gesehen, wo damit auch Alu gefräst wurde und das in einer ausreichenden Präzision. Im übrigen könnte man aber auch durchaus im Rahmenm eines eigenen Designs zumindest die lange Achse durch Trapezgewinde ersetzen.

Ich frag mich aber ob das wirklich notwendig wäre, ich hab in letzter Zeit einige zahnriemenbasierte Fräsen gesehen, die ganzordentliche Arbeit zu verrichten schienen, z.B. auf der MakerFaire, eine Low-Cost-Fräse von der CT-Hacks Redaktion (Heise-Verlag), hab sie auch fotografiert als ich dort war:

Bild

Und man darf eines nicht vergessen, das Henne-und-Ei-Problem. Um eine Fräse zubauen brauchst Du eine Fräse. Mit einer Lightweight-Fräse kann man sich easy die Teile für eine Heavy-Duty-Fräse ausfräsen ;)

Aber ich glaube fast, für sehr viele Anwendungen wäre das erstmal gar nicht nötig.

Und noch ein Punkt, bzw. gravierender Vorteil, den eine solche zahnriemenbasierte Variante bietet: Geschwindigkeit, d.h., Du könntest damit auch 3D-drucken.

Also unsere ursprüngliche Idee von der Multi-Maschine. Nach meinen Erfahrungen mit dem Bohrautomat war ich davon fast wieder abgekommen, weil gewindebasierte Achsen dafür wirklich einfach zu lahm sind. Aber so wäre es möglich und fräsen könnte man damit trotzdem auch. Ich hab früher über Shapeoko/OX und Co. gedacht: Wassndas fürn spilleriger Scheiss, aber inzwischen sehe ich es anders, die sonstigen Vorteile überwiegen einfach und die Usercommunity gibt ihnen recht.

Ich bin also hiermit offiziell dafür, eine auf Standard-Profilen basierte V-Slot-Variante ins UniProKit zu integrieren.

Wenn Du also schnellst- und preisgünstigst-möglich an eine Fräse bzw. Multimaschine kommen möchtest, dies wäre m.E. der beste Weg.

Einziges verbleibendes Problem sind die V-Wheels. Hier schlage ich vor, zunächst in den sauren Apfel zu beissen und die von OpenBuilds zu bestellen; wir können uns später darum kümmern wie man die selbst herstellen oder herstellen lassen kann (ich glaub bei Alibaba hab ich die sogar schon gesehen), aber damit könnten wir schon mal agieren. Und ausserdem dürfte der Preis für die Wheels im Gesamtpreis für die Fräse eh nicht sonderlich ins Gewicht fallen. Insbesondere für die lange Achse würde ich wahrscheinlich eh "supported Rails" (also sowas wie das hier: http://www.dold-mechatronik.de/16mm-TBS) verwenden wollen, das bedeutet scionmal 8 oder 16 Wheels weniger, die benötigt werden.

Ich glaub ich werd einfach mal versuchen ein paar von den Wheels zu bestellen um zu testen, wie die in den Standard-Profilen laufen,meiner Einschätzung nach sollte das problemlos möglich sein.

Gruss, Oliver
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Re: OSEG 3D-Drucker

Beitrag von case » Sa 17. Jan 2015, 05:26

Also, ich hab mir grad mal ein bischen Preise angeschaut.

Zumindest was die originalen Makerslide-Teile angeht kriegt man für das gleiche (oder sogar etwas weniger) Geld auch schon Supported-Rails mit halboffenen Gleitlagern.
Also etwa sowas: http://www.dold-mechatronik.de/Supporte ... 000mm-lang
mit sowas: http://www.dold-mechatronik.de/Linearla ... 12UU-offen

Und die wären natürlich deutlich robuster und stabiler, grad wenns um ne Fräse geht. Und sehr einfach anzuwenden, zwei Rails auf ne Multiplexplatte geschraubt, dazu zwei Lager, und schon ist eine Achse fertig ;) Na, ok, nen Antrieb braucht man natürlich auch noch.

Aber für ne Hauptachse ist das ideal. Darum hab ichs ja auch bei dem Bohrautomaten eingesetzt. ;)

Gruss, Oliver
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