Seite 1 von 1

Kalk als Energiespeicher?

Verfasst: Di 9. Mai 2017, 13:42
von Tony Ford
http://www.ingenieur.de/Themen/Energies ... Solarstrom

Wäre bestimmt auch etwas für OSEG um vor allem größere Energiemengen speichern zu können?

Re: Kalk als Energiespeicher?

Verfasst: Di 9. Mai 2017, 15:05
von case
Interessant!

Vor allem das die Speicherkapazität 5 mal soviel wie bei Wasser betragen soll, pro Volumen.

Ich habs grad mal rechnerisch kurz überschlagen:

Angenommen Dein Haus ist gut isoliert, so dass Du mit 12000 KWh pro Jahr hinkommst.

In 1 m^3 Wasser kannst Du rund 60KWh speichern, mal 5 macht das 300KWh. Das wären dann rund 40 m^3 Volumen die Dein Speicher im Keller benötigt. Nicht grad wenig aber zur Not vorstellbar.

Ausserdem waren die 12000KWh ja nur mal ins Blaue geraten. Hast Du schon ne konkrete Vorstellung, wieviel Wärmeenergie das Haus pro Jahr benötigen könnte ? Es gibt ja auch Null- oder Plus-Energie-Häuser.

Gruss, Oliver

Re: Kalk als Energiespeicher?

Verfasst: Di 9. Mai 2017, 15:10
von case
Achja, und 1 m^3 Calciumhydrat (gelöschter Kalk) wiegt rund 2.4 To. , d.h., Du bräuchtest etwa 96 To Kalk.

Re: Kalk als Energiespeicher?

Verfasst: Di 10. Jul 2018, 23:14
von Tony Ford
Die Rechnung hinkt ein wenig, denn du musst ja nicht den gesamten Jahresverbrauch speichern, sondern lediglich das Defizit im Winter welches du über die sonnigen Monate über PV speicherst. Dann bist du eher bei Werten um 4000 kWh